Getty Images SportEr soll viel Macht erhalten: Xabi Alonso vor Unterschrift bei Spitzenklub
Laut dem für gewöhnlich gut informierten David Ornstein von "The Athletic" hat Chelsea Alonso zum festen Nachfolger von Liam Rosenior ernannt. Beide Seiten hätten sich auf einen Vertrag geeinigt. Der ehemalige Cheftrainer von Real Madrid und Bayer Leverkusen sei demnach unter der Woche in London gewesen, um die Vertragsbedingungen für einen Vierjahresvertrag zu finalisieren; eine offizielle Bekanntgabe soll in in Kürze erfolgen. Alonsos Ernennung bringt vor dem Sommer-Transferfenster und der Weltmeisterschaft 2026 Klarheit an die Stamford Bridge.
Der Wechsel bedeutet für Alonso seine Rückkehr in die Premier League. Als Spieler von Liverpool gewann er 2005 die Champions League. Nach einer kurzen und bewegten Zeit als Trainer bei Real Madrid, die im Januar endete, schließt sich Alonso nun einem Klub an, den man nicht unbedingt auf der Rechnung hatte für ihn; spekuliert worden war eher eine Rückkehr nach Liverpool. Allerdings setzt man dort weiter auf Arne Slot.
Chelsea habe Alonso zugesichert, die Mannschaft nach seinen Wünschen umzubauen und ihm freie Hand zu lassen beim zu spielenden System.
Getty Images SportXabi Alonso erhält bei Chelsea einen besonderen Titel
Das wichtigste Detail der Ernennung ist Alonsos Titel. Anders als Mauricio Pochettino oder Enzo Maresca bekommt Alonso den Titel "Manager" und nicht "Cheftrainer". Das würde Alonso tatsächlich mehr Spielraum in der Personalpolitik und in Vereinsangelegenheiten geben – Bereiche, die in den letzten Jahren für Spannung sorgten.
In der abgelaufenen Saison hatte Chelsea drei Trainer. Enzo Maresca, der die Engländer zum Titel bei der Klub-WM geführt hatte, verließ den Klub nach einem Zerwürfnis mit der Vereinsführung zum Jahresbeginn. Auf ihn folgte Liam Rosenior, der trotz eines langfristigen Vertrags bis 2032 nach weniger als vier Monaten entlassen wurde. Der Engländer Calum McFarlane übernahm zweimal interimsweise.
Chelsea entschied sich für Alonso und gegen andere Kandidaten wie Marco Silva von Fulham sowie den scheidenden Bournemouth-Trainer Andoni Iraola. Damit zeigt der Club, dass er eine starke Persönlichkeit für seine teure und oft widerspenstige Mannschaft will.
Xabi Alonso beim FC Chelsea: So würde er wohl spielen lassen
Taktisch setzt Alonso auf das 3-4-2-1-System, das in Deutschland zu seinem Markenzeichen wurde. Dieses System passt zum aktuellen Kader von Chelsea, der schon unter früheren Trainern mit einer Dreierkette spielte.
Alonso soll Cole Palmer wieder zu alter Stärke fuehren. Palmer befindet sich seit 18 Monaten ein Formtief, erinnert in seinem Profil jedoch an Florian Wirtz, der unter Alonso in Leverkusen zum Superstar wurde.
Werbung
HAT IHNEN DIESE STORY GEFALLEN?
Fügen Sie GOAL.com als bevorzugte Quelle bei Google hinzu, um mehr von uns zu lesen