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Ronaldinho PSG OMGetty

"Der Sprung nach Dortmund wäre mir etwas zu groß gewesen": Dem BVB ging auch ein späterer Weltfußballer durch die Lappen

Dieser Artikel erschien erstmals 2023 und wurde aktualisiert.

Bei jedem Klub gibt es sie, die sogenannten Beinahe-Transfers. Wie blicken auf Spieler, die einst fast zum BVB gewechselt sind - und danach andernorts für Furore gesorgt haben.

In dieser Liste erwarten Euch einige hochkarätige Namen. Weltmeister, Weltfußballer und echte Legenden - alles war bei Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren (fast) dabei.

  • Burnley v Manchester City - Premier LeagueGetty Images Sport

    Rayan Cherki

    Ein frisches Kapitel in der langen Liste der Dortmunder Beinahe-Transfers: Bei Rayan Cherki probierten es die Borussen gleich doppelt, gingen aber sowohl im Winter als auch im Sommer 2025 leer aus. Beim Versuch im Januar endete das BVB-Werben in ziemlich forschen Vorwürfen von Cherkis Ex-Klub Olympique Lyon.

    Der damalige OL-Boss John Textor kritisierte das Angebot des Bundesligisten scharf und bezeichnete es als "respektlos kommuniziert" und zu niedrig. Beim neuerlichen Anlauf vor der Spielzeit 2025/26 war relativ schnell klar, dass der dribbelstarke Angreifer lieber zu Manchester City wollte.

    So kam es schließlich auch: Für 36 Millionen Euro Ablöse wechselte Cherki zu den Skyblues und ist eine der neuen Attraktionen der Premier League.

  • Callum Hudson-Odoi Chelsea 2019Getty Images

    Callum Hudson-Odoi

    Nach Informationen von SPOX schob der damalige Chelsea-Trainer Thomas Tuchel einer Leihe zum BVB im Sommer 2021 einen Riegel vor. Hudson-Odoi sei für ihn eine zu wichtige Option mit Blick auf die Kaderbreite.

    Der Flügelstürmer hätte in Dortmund die Lücke füllen können, die sich durch Jadon Sanchos Abgang zu Manchester United aufgetan hatte. Bei den Blues gelang Hudson-Odoi der Durchbruch anschließend allerdings nicht. Ein Jahr später ging es auf Leihbasis doch noch in die Bundesliga – zum BVB-Rivalen Bayer Leverkusen. Auch dort tat sich CHO schwer, mittlerweile ist er aber ein wichtiger Spieler bei Nottingham Forest.

  • Kylian Mbappe Monaco 2016Getty Images

    Kylian Mbappe

    Der heutige Weltstar wäre 2016 tatsächlich ablösefrei zu haben gewesen, wie Ex-BVB-Scout Sven Mislintat einst im 'kicker Meets DAZN'-Podcast verriet. Und Borussia Dortmund war einer der interessierten Vereine.

    Allerdings war da nicht viel zu machen: "Es war total schade, dass man bei Kylian keinen Zugang gefunden hat." So "hatten wir aber keine Chance, das zu gewinnen". Mislintat ergänzte: "Wenn du den damals ablösefrei aus Monaco hättest klauen können, wäre es natürlich ein Mega-Deal gewesen."

    Stattdessen gelang Mbappe im Fürstentum der Durchbruch und 2017 ging es zu PSG. Seit dem Sommer 2024 stürmt der Kapitän der französischen Nationalmannschaft für Real Madrid.

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  • Niklas Süle Hoffenheim 28082016Getty Images

    Niklas Süle

    Des Weiteren verriet Mislintat im "KMD"-Podcast, dass er einst die Möglichkeit hatte, Niklas Süle zum BVB zu holen. Dies sei "ein echter verpasster Transfer" gewesen, erzählte er.

    Süle "hat damals mit Marian Sarr in der U17-Nationalmannschaft gespielt. Wir haben uns schließlich für Sarr und gegen Süle entschieden". 2013 war das, damals kam Sarr aus Leverkusen zu den Schwarzgelben und Süle spielte in der Jugend von 1899 Hoffenheim. Heute kickt Sarr beim SC Weiche Flensburg 08 in der Regionalliga Nord.

    Und was beim ersten Mal nicht klappt, muss ja beim zweiten Mal nicht auch zwangsläufig scheitern: Süle wechselte zum 1. Juli 2022 ablösefrei vom FC Bayern zum BVB und steht dort noch bis zum Sommer unter Vertrag. Dann werden sich die Wege allerdings trennen, das ist seit einigen Wochen klar.

  • Karim Bellarabi - Bayer LeverkusenBongarts

    Karim Bellarabi

    Im Sommer 2016 suchte der BVB Ersatz für den abwanderungswilligen Henrikh Mkhitaryan. Trainer Thomas Tuchel wollte den Leverkusener Angreifer verpflichten, Dortmund soll über 25 Millionen Euro geboten haben.

    "Es gab noch mal eine offizielle Anfrage aus Dortmund vor einigen Tagen. Von uns gab es aber sofort die Absage", bestätigte Sportdirektor Rudi Völler. "Karim abzugeben, ist für uns nicht im Ansatz ein Thema."

    Bellarabi spielte bis 2023 in Leverkusen, kam aufgrund der hohen Konkurrenz und vieler Verletzungen aber zuletzt kaum noch zum Einsatz. Seine Karriere hat der elfmalige Nationalspieler mittlerweile beendet.

  • Lautaro Martinez Racing Club 2018Getty Images

    Lautaro Martinez

    Im März 2018 bestätigte Victor Blanco, der damalige Präsident des argentinischen Spitzenvereins Racing Club, eine Kontaktaufnahme des BVB wegen des aufstrebenden Stürmers Lautaro Martinez. Aber: "Dortmund hat eine offizielle Anfrage eingereicht, jedoch haben wir bereits mit Inter eine Einigung erzielt."

    Angeblich sollen die Dortmunder bis zu 40 Millionen Euro Ablöse für den damals 20-Jährigen geboten haben. Es wäre die höchste Ablösesumme gewesen, welche die Borussia bis dahin investiert hatte. Martinez ging letztlich zu Inter, wo er längst zum Kapitän aufgestiegen ist.

  • ANTHONY MODESTE KÖLN GERMAN BUNDESLIGA 19112016Getty Images

    Anthony Modeste

    Als der Franzose 2017 vom 1. FC Köln zu Tianjin nach China wechselte, hatte Dortmund den Stürmer auf dem Zettel. Doch auch West Ham United und Olympique Marseille waren an Modeste dran.

    "All diese Vereine waren interessiert, aber mein Verein hat schnell mit Tianjin gesprochen. Ich habe zweimal abgelehnt. Das dritte Angebot war gut", sagte Modeste dazu.

    Auch hier klappte es später mit einem Transfer. Weil Sebastien Haller an Hodenkrebs erkrankte, kam Modeste zur Saison 2022/23 als Ersatz. Es folgten Stationen bei Ah-Ahly in Ägypten und CF Intercity in Spanien. Seit dem vergangenen Sommer ist der mittlerweile 38-Jährige vereinslos.

  • Filipe Luis Getafe Atletico Madrid La Liga 14022016Denis Doyle/Getty Images

    Filipe Luis

    2019 holte der BVB Nico Schulz für die linke Abwehrseite, doch zuvor war man an Filipe Luis interessiert. "Das war ein sehr gutes Angebot, aber es berührte mein Herz nicht. Ich hatte nicht die Leidenschaft, zu sagen: 'Ich will zur Borussia gehen'", schilderte der Brasilianer.

    Nach 14 Jahren in Europa ging es schließlich von Atletico Madrid zurück in die Heimat. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte: "Wenn du hörst, dass ein Filipe Luis ablösefrei auf den Markt kommt, dann denkst du zumindest mal darüber nach."

  • David Neres, Ajax, 01132018PROSHOTS

    David Neres

    Peter Bosz wollte den damals 21 Jahre alten Angreifer von Ajax Amsterdam nach Dortmund holen. Niederländische Medien berichteten von einem Angebot zwischen 28 und 30 Millionen Euro. Ajax soll aber schlappe 50 Millionen Euro Ablöse aufgerufen haben.

    "Sie haben eine Summe angeboten, aber Ajax hat eine viel höhere gefordert", sagte Neres zur Dortmunder Offerte. Nach Engagements bei Shachtjor Donezk und Benfica spielt er nun beim italienischen Meister SSC Neapel.

  • Arne Friedrich Hertha BSC 16012010Getty

    Arne Friedrich

    Im Interview mit SPOX verriet der spätere Hertha-Sportdirektor, dass er nicht nur drei Angebote des FC Bayern ausschlug, sondern auch der BVB sich 2002 vergeblich um ihn bemühte.

    "Ich gebe zu, dass ich BVB-Fan war", so Friedrich: "Dortmund ist nicht weit von meiner Heimatstadt Bad Oeynhausen entfernt und ich war häufig als Besucher im Westfalenstadion. Auch Dortmund hatte damals Interesse, aber Hertha hat gewonnen."

    So lief der 82-fache DFB-Spieler in der Bundesliga einzig für Arminia Bielefeld, eben die Hertha und den VfL Wolfsburg auf. Seine aktive Laufbahn ließ Friedrich bei Chicago Fire in der MLS ausklingen.

  • Sadio Mane SalzburgGetty Images

    Sadio Mane

    Im Sommer 2013, nach Manes erster Saison in Salzburg, scheiterte eine Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp. Sein späterer Trainer in Liverpool traf sich sogar schon mit dem Senegalesen.

    Doch Klopp war nach eigenen Angaben abgeschreckt vom Outfit des Flügelstürmers, der ausgefallene Klamotten und eine Kappe trug. ''Er sah aus wie ein Rapper. Ich dachte mir: 'Für sowas habe ich keine Zeit''', sagte Klopp später.

    Eine Entscheidung, die er nach eigenen Angaben bereite. "Ich habe in meinem Leben einige Fehler gemacht und einer der größten davon war es, Sadio nicht nach Dortmund zu holen. Ich war [von ihm] nicht überzeugt und das war meine Schuld", sagte er dem Liverpool Echo.

    Später gewann Klopp mit Sane unter anderem die Champions League und die Premier League, ehe der Angreifer 2022 zum FC Bayern wechselte und sich von dort nach nur einem Jahr Richtung Al-Nassr verabschiedete.

  • Mohamed Salah BaselGettyImages

    Mohamed Salah

    Das wäre ein Sturmduo in Dortmund geworden... Im selben Jahr stach dem BVB nämlich auch Mohamed Salah ins Auge. Bei einem Testspiel gegen den FC Basel im Juli 2013 sei Salah Klopp sofort aufgefallen.

    "Wir kannten ihn vor der Partie gegen Basel nicht. Dann haben wir ihn gesehen und dachten: 'What the fuck!'", erinnerte sich Klopp. Allerdings: "Als ich sagte, lasst ihn uns holen, war er schon bei Chelsea."

    Über die Florenz und Rom landete der Ägypter 2017 in Liverpool, wo er sich unter Klopp zu einem der besten Rechtsaußen der Welt entwickelte und immer noch auf Torejagd geht. In diesem Sommer wird er Liverpool verlassen, sein Ziel ist noch unbekannt.

  • Patrik Schick SampdoriaGetty Images

    Patrik Schick

    Als der heutige Leverkusener im Jahr 2017 von Sampdoria Genua zur AS Rom wechselte, war auch die Borussia ernsthaft interessiert. "Ja, eines der Angebote kam von Dortmund", erklärte der Stürmer.

    Auch 2019 war ein Wechsel zu den Westfalen im Gespräch, dort wurde ein Sturmpartner für Paco Alcacer gesucht. Italienische Medien schrieben, es seien nur noch letzte Details zu klären. Am Ende ging es für Schick aber per Leihe nach Leipzig.

  • Olivier Giroud Chelsea SouthamptonGetty Images

    Olivier Giroud

    Der Franzose sollte im Januar 2018 in Dortmund die Nachfolge Pierre-Emerick Aubameyangs antreten. "Der BVB wollte mich für sechs Monate ausleihen, aber das wollte ich nicht", sagte der Stürmer bei Sky.

    Giroud wollte Planungssicherheit, da sein Vertrag bei Arsenal im Sommer auslief. Am Ende verließ der spätere Weltmeister die Gunners und ging zu Chelsea, der BVB lieh sich im "Dreiecks-Geschäft" von den Blues den Belgier Michy Batshuayi aus.

    Im fortgeschrittenen Fußballeralter von 39 Jahren geht Giroud übrigens immer noch auf Torejagd: Er kehrte im vergangenen Sommer aus der MLS nach Lille in die Ligue 1 zurück.

  • Marek Hamsik Napoli Sassuolo Serie AGetty Images

    Marek Hamsik

    Zwölf Jahre stand der Slowake, der mittlerweile seine Karriere beendet hat, in Neapel unter Vertrag. 2016 wäre er fast bei der Borussia gelandet. Das gab Hamsik einst in der Sport Bild zu.

    Die Gespräche seien nicht leicht gewesen, da Dortmund erst Spieler verkaufen wollte. ''Das hat sich bis in den August gezogen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon die Vorbereitung mit Neapel begonnen und wollte nicht mehr weg'', sagte Hamsik.

  • Eric Oliver Torres Atletico Madrid Astana UEFA Champions League 21102015Getty Images

    Oliver Torres

    "Wir alle zusammen hatten beschlossen, diesen Spieler zu holen. Die ganze Arbeit war erledigt, Oliver kämpfte für seinen Wechsel. Dann aber wollte ihn unser Trainer nicht mehr", sagte Sven Mislintat über Tuchel.

    Der Spanier sollte im Winter 2016/17 nach Dortmund wechseln. Es kam zum Zerwürfnis zwischen Chefscout und Trainer. "Für mich war der Point of no Return erreicht", sagte Mislintat gegenüber der Zeit. Torres spielte damals für Atletico Madrid, heute beim mexikanischen Spitzenklub CF Monterrey.

  • Edwin Van der Sar Juventus 1999Getty

    Edwin van der Sar

    Nach zwei Jahren bei Juventus suchte der einstige niederländische Nationalkeeper Edwin van der Sar 2001 einen neuen Klub. Beim BVB stand damals Jens Lehmann im zwischen den Pfosten. ''Ich hatte zwei Möglichkeiten und hätte nach Liverpool oder Dortmund wechseln können'', sagte er.

    Doch weder an der Mersey noch in Deutschland sei man in dieser Personalie besonders entscheidungsfreudig gewesen. Van der Sar: ''Beide Vereine haben etwas gezögert, also habe ich mich letzten Endes für Fulham entschieden.''

  • Raffael Borussia Mönchengladbach 06112014Getty

    Raffael

    Peter Bosz wollte den torgefährlichen Brasilianer 2017 in Dortmund haben. "Tatsächlich ist der BVB der einzige Verein, bei dem ich mir vorstellen konnte, dass ich da mal spiele, ansonsten gab es in Deutschland für mich nur Gladbach", sagte Raffael später.

    Dass der Wechsel zum BVB nicht zustande kam, lag daran, dass sich beide Parteien nicht auf eine Vertragslaufzeit einigen konnten. "Ich habe dann bei Borussia verlängert, was mich auch sehr glücklich gemacht hat", so Raffael.

  • Bebeto

    Bebeto

    "Bebeto hatte in Dortmund unterschrieben und ist dann zu La Coruna gegangen, weil ihn der Präsident vor Ort in Brasilien nochmal bearbeitet hatte", sagte Ex-Manager Michael Meier im SPOX-Interview 2013.

    1992 war das. Meier: "Wir haben damals zwar die FIFA eingeschaltet und auch eine Entschädigung, aber nicht den Spieler bekommen." Von Bebetos Ex-Verein Vasco da Gama gab es rund 400.000 DM für Romarios kongenialen Sturmpartner bei der WM in den USA.

  • Ronaldinho, GremioGetty Images

    Ronaldinho

    Die Westfalen wollten 2001 tatsächlich Ronaldinho nach Dortmund lotsen. Damals kamen auch Tomas Rosicky, Jan Koller und Marcio Amoroso für mehr als 50 Millionen Euro - der Brasilianer wäre günstiger gewesen.

    Denn Ronaldinho wechselte schließlich für fünf Millionen Ablöse von Gremio zu Paris Saint-Germain - weil er dem BVB selbst absagte: "Der Sprung nach Dortmund wäre mir etwas zu groß gewesen", erklärte Ronaldinho. Bei PSG nahm die Karriere des Edeltechnikers so richtig Fahrt auf. Zwei Jahre später ging es zum FC Barcelona, wo er seine erfolgreichste Zeit erlebte und unter anderem zweimal als Weltfußballer ausgezeichnet wurde.

  • Edin Dzeko Manchester CityGetty Images

    Edin Dzeko

    Am bosnischen Stürmer wurde dem BVB immer wieder mal Interesse nachgesagt. Vor allem 2016: Dzeko, damals in Rom unterwegs, bestätigte dies: "Es gab Kontakte, das stimmt." Auch die Bayern sollen Interesse gezeigt haben.

    Es sei aber nie "der richtige Zeitpunkt" gewesen, meinte Dzeko. Auch 2013, als Dzeko für ManCity spielte, gab es konkrete Gerüchte Richtung BVB. "Das ist kompletter, blanker Unsinn und langsam nicht mehr lustig", sagte Geschäftsführer Watzke damals. 

    Im Ruhrgebiet landete Dzeko trotzdem noch: Auf der Zielgeraden seiner Laufbahn heuerte der nun 40 Jahre alte Angreifer im Januar 2026 bei Dortmunds Erzrivale Schalke 04 an.

  • MARIO MANDZUKIC BAYERN MÜNCHEN Getty Images

    Mario Mandzukic

    Wie Dzeko war auch der Kroate immer wieder Gegenstand von Gerüchten rund um die Borussia. Im Sommer 2014 sollte Mandzukic Nachfolger von Robert Lewandowski werden. Schließlich ging er damals von den Bayern zu Atletico.

    Auch 2019 stand Mandzukic auf Dortmunds Liste. Ex-Coach Lucien Favre lobte den damalige Juventus-Akteur als "sehr guten Spieler", betonte aber: "Nun ist er 33 Jahre alt, das darf man bei der Bewertung und den Summen, die heutzutage im Spiel sind, nicht vergessen."

  • FBL-GER-BUNDESLIGA-FSV MAINZ 05-HAMBURGER SVAFP

    Yunus Malli

    Im Winter 2015/16 wollte Thomas Tuchel seinen Ex-Schützling aus Mainz zum BVB lotsen. "Wirtschaftlich war man sich bereits einig, sportlich konnte der Verein einem Transfer aber nicht zustimmen", sagte Malli im SPOX-Interview 2016.

    Mainz schlug angeblich eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich aus. "Ich wäre gerne gewechselt", sagte Malli. Und war sich im Klaren darüber, dass Dortmund nicht noch einmal anfragen wird: "Ich wusste, dass das Dortmunder Interesse nur im Winter gilt."

    Mittlerweile ist der türkische Ex-Nationalspieler 34 Jahre alt und lässt seine Karriere in der Mainzer Reserve in der Regionalliga Südwest ausklingen.

  • Kevin De Bruyne ChelseaGetty Images

    Kevin De Bruyne

    2013 versuchte die Borussia, Kevin De Bruyne holen, der zuvor während seiner Leihe zu Werder Bremen einen glänzenden Eindruck in der Bundesliga hinterlassen hatte. "Als ich im Sommer zu Chelsea zurückkehrte, wollten mich einige deutsche Klubs unter Vertrag nehmen. Jürgen Klopp wollte, dass ich mich Borussia Dortmund anschließe", gab der Belgier zu.

    Chelsea ließ ihn aber nicht gehen. "Ich habe keine Erklärung bekommen. Aus irgendeinem Grund war ich unten durch", sagte De Bruyne. Anschließend wechselte er zum VfL Wolfsburg und nach vielen erfolgreichen Jahren bei Manchester City liefert De Bruyne seine Assists seit dem Sommer 2025 im Napoli-Dress.

  • Eriksen Ajax Eindhoven 12012012Getty Images

    Christian Eriksen

    Auch den Dänen, der nun in Wolfsburg spielt, wollte der BVB im Sommer 2013, nachdem sich Mario Götze zu den Bayern verabschiedet hatte. Eriksen spielte damals bei Ajax Amsterdam und ging schließlich für rund 14 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur.

    "Wir waren an ihm interessiert. Aber wir mussten uns zwischen ihm, Mkhitaryan und De Bruyne entscheiden. Wir haben alle drei intensiv beobachtet, wussten aber, dass wir nur einen bekommen können", sagte Klopp. Es wurde der heutige Inter-Star Henrikh Mkhitaryan.

  • Edson Alvarez Ajax 2022-23Getty

    Edson Alvarez

    Wochenlang buhlte der BVB 2024 um den Mexikaner in Diensten von Ajax Amsterdam. Alles schien auf einen Wechsel hinauszulaufen, doch dann zog die Borussia zurück - angeblich, weil Trainer Edin Terzic im Gegensatz zu Sportdirektor Sebastian Kehl doch nicht mehr wollte.

    Der Mittelfeldspieler ging daraufhin für 38 Millionen Euro zu West Ham United und sprach dort über das Interesse der Dortmunder an ihm. "Borussia Dortmund war eine ziemlich konkrete Option. Am Ende ist es nicht dazu gekommen, aber ja, es gab viele Annäherungsversuche von ihnen, einschließlich Besuchen in Amsterdam, um meine Familie zu treffen."