Der langjährige Abwehrspieler der Squadra Azzurra und heutige Techniktrainer im FIGC nahm am Rande der Verleihung der Laureus Awards am Montagabend in Spaniens Hauptstadt Madrid Stellung zur desolaten Situation des Aushängeschilds des viermaligen Weltmeisters.
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"Das wird schwierig, aber träumen kostet nichts!" Sorgt Pep Guardiola für eine Trainer-Sensation?
Italien muss sich den "Respekt der ganzen Welt" zurückzuerobern
Mit Blick auf die erneut verpasste Teilnahme an der WM-Endrunde im Sommer forderte Bonucci grundlegende Änderungen: "Wichtig ist es, dass wir den italienischen Fußball vom Grund auf neu aufbauen. Das fängt bei der Abwehr an. Unsere Spieler müssen auch wieder den Mut haben, in Eins-gegen-Eins-Situationen zu gehen."
Es gelte, den "Respekt der ganzen Welt" zurückzuerobern und "wieder zu der großartigen Mannschaft zu werden, die einmal Weltmeister war", so der 38-Jährige. Es gebe auch in Italien "sehr talentierte junge Spieler", stellte Bonucci klar: "Wir müssen ihnen die Zeit geben, sich zu entwickeln und die nächsten Schritte zu machen."
Getty Images SportGuardiola neuer Italien-Trainer? "Dann ist Pep der Mann für den Job"
Unklar ist noch, wer den Neuaufbau der Nazionale auf der Trainerbank gestalten soll. 2006er-Weltmeister Gennaro Gattuso verabschiedete sich nach der erschütternden Niederlage im WM-Playoff gegen Bosnien, ein neuer Coach wird gesucht. Als heißester Kandidat galt aktuell Ex-Nationaltrainer Antonio Conte (SSC Neapel).
Bonucci, der einst 121 Länderspiele absolvierte und mit Italien 2021 Europameister wurde, hat aber noch einen anderen Vorschlag: "Wenn es um radikale Änderungen geht, dann ist Pep der Mann für den Job. Das wird schwierig, aber träumen kostet nichts." Die Gazzetta dello Sport brachte Pep Guardiola Anfang April als Außenseiterkandidaten für den vakanten Posten ins Gespräch.
Der Startrainer ist aktuell noch bis 2027 an den englischen Spitzenklub Manchester City gebunden. Er selbst hat bislang stets betont, dass ein vorzeitiger Abschied kein Thema sei. Dennoch halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass der ehemalige Übungsleiter des FC Bayern am Ende dieser Spielzeit bei den Skyblues Schluss macht. Womöglich wäre es für ihn zusätzlich verlockend, sollte City tatsächlich noch den zwischenzeitlich souveränen Premier-League-Spitzenreiter FC Arsenal abfangen und erneut den englischen Thron besteigen.
Guardiola äußerte in den vergangenen Jahren mehrfach den Wunsch, nach seiner Zeit in Manchester als Nationaltrainer arbeiten zu wollen. Zu Italien hat er eine Verbindung aus seiner Zeit als Profi: Von 2001 bis 2003 spielte er in der Serie A für Brescia Calcio sowie die Roma und absolvierte insgesamt 28 Spiele im italienischen Oberhaus.
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