Werden die Partien der Champions League bald am Wochenende ausgetragen? Das jedenfalls ist ein Szenario, das die UEFA und die Klubgemeinschaft ECA derzeit untersuchen. Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, sehen beide Organisationen diesen Schritt als eine mögliche Verbesserung für den Sport und für Marketingmöglichkeiten an. Die Idee an sich wiederum kursiert bereits seit einigen Jahren, wurde jedoch gerade von Vertretern diverser europäischer Ligen abgelehnt, würde es doch deren Spielbetrieb massiv beeinträchtigen.
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Die aktuelle TV-Rechteperiode der Champions League begann 2018 und läuft bis 2021, weshalb vor jenem Jahr keine Änderungen am Format des Wettbewerbs oder der Regelspieltage möglich ist.
Einige Klubs sollen dafür sein, andere dagegen, doch zumindest die UEFA wäre diesem Konstrukt gegenüber, so das Blatt, nicht gänzlich abgeneigt. Bislang seien dies laut Marca aber nur Planspiele.
UEFA und ECA einigen sich auf Zusammenarbeit bis 2024
Das Finale der Champions League findet bereits seit einigen Jahren Samstags statt, während die normalen Spieltage von Gruppenphase bis Halbfinale stets am Dienstag und Mittwoch sind.
Am Donnerstag unterzeichneten UEFA und ECA eine Vereinbarung, bis mindestens 2024 weiter zusammenzuarbeiten. Eines der formulierten Ziele ist es, die Champions und Europa League neu zu strukturieren. Zudem muss immer noch der 2021 startende neue Europapokalwettbewerb konkretisiert werden.
Eine europäische Super League unter dem Dach der FIFA hingegen wird es mit der Wiederwahl von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin auch weiterhin nicht geben, wie Letzterer auf dem UEFA-Kongress in Rom am Donnerstag explizit betonte.
