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El MalaGetty Images

Transferpoker um Said El Mala spitzt sich zu: BVB zieht offenbar klare Konsequenzen - Alternative schon im Visier?

Im Ablösepoker mit dem 1. FC Köln liegen beide Klubs weiterhin weit auseinander. Wie die Bild nun berichtet, haben die Dortmunder deswegen eine klare Linie gezogen: Die geforderten 50 Millionen Euro kommen für den BVB "auf keinen Fall" infrage. Zwar soll das aktuelle Angebot noch einmal leicht nachgebessert werden, bei der Ablösesumme "müsste aber eine 4 vorne stehen - nur so kann der Deal noch zustandekommen", schreibt das Boulevardblatt.

Erst vor Kurzem hatte sich Kölns Geschäftsführer Sport Thomas Kessler zur Zukunft des 19-Jährigen geäußert und ein Machtwort gesprochen. Nach seinen Angaben liege bislang kein Angebot auf dem Tisch, das ernsthafte Verhandlungen rechtfertige. Laut Bild bietet Dortmund derzeit 34 Millionen Euro als Fixsumme, die durch Boni auf bis zu 44 Millionen Euro steigen könnte. Die Geißböcke sollen einen Verkauf jedoch erst ab einer garantierten Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro in Erwägung ziehen, heißt es.

Entsprechend gelassen zeigt sich Kessler. "Wir haben einen super Spieler, ganz Köln liebt den Jungen, jeder hier aus dem Staff und aus der Mannschaft liebt den Jungen", betonte der 40-Jährige: "Und je mehr ich Said täglich beim Training zuschaue, desto weniger Interesse habe ich daran, ihn abzugeben. Erst recht, wenn ich sehe, wie er und seine Familie mit der Situation umgehen. Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass er diese Saison für uns spielt. Stand heute gibt es keinen Grund, einen anderen Gedanken zu haben. Said wird in dieser Saison eine tragende Rolle bei uns spielen."

Said El MalaGetty Images

Kessler warnt den BVB - Arsenal-Star als El-Mala-Alternative?

Gleichzeitig warnte Kessler interessierte Klubs davor, ohne Zustimmung des FC Gespräche mit dem Spieler zu führen: "Mit dem Spieler persönlich sollte kein Verein sprechen. Wir handhaben das so und ich gehe davon aus, dass die anderen Klubs das auch so machen und dass sich jeder Wettbewerber an die Regularien hält."

Ungeachtet dessen soll El Mala laut Express bereits Gespräche mit dem deutschen Vizemeister geführt und sich grundsätzlich sogar auf eine Zusammenarbeit verständigt haben - was die Kölner irritiert haben soll. Auch seine Mutter Sabrina, die einen Wechsel zum FC Brentford zuvor angeblich verhindert hatte, soll in engem Austausch mit den BVB-Verantwortlichen stehen. Dem Bericht zufolge winkt El Mala in Dortmund ein Einstiegsgehalt in Höhe von 5,5 Millionen Euro, das später auf bis zu 8,5 Millionen Euro anwachsen könnte.

Für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass ein Wechsel El Malas nicht zustande kommt, sondieren die Westfalen bereits den Markt nach möglichen Alternativen. Laut der englischen Sun ist diesbezüglich Ethan Nwaneri vom FC Arsenal erneut in den Fokus der Schwarz-Gelben gerückt. Der flexibel einsetzbare Offensivspieler, der zuletzt an Olympique Marseille verliehen war und bei den Gunners noch bis 2030 unter Vertrag steht, könnte auf Leihbasis verfügbar sein. Bereits im April hatten die BBC und Transferexperte Fabrizio Romano von einem Dortmunder Interesse berichtet.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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