Geschäftsführer Sport Dieter Hecking vom VfL Wolfsburg betätigte am Samstagabend die Einigung zwischen dem Bundesliga-Absteiger und den Schwaben über einen Wechsel des Angreifers.
"Wir sind uns mit einem Verein einig", erklärte Hecking am Rande des 0:0-Unentschiedens der Wölfe zum Zweitligaauftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern. Gegen die Roten Teufel war Pejcinovic zuvor nicht zum Einsatz gekommen.
Mit welchem Verein ein Durchbruch in den Gesprächen gelang, ließ Hecking zwar offen, nach Informationen des kicker handele es sich jedoch dabei um den VfB, welcher sich in den vergangenen Wochen intensiv um den 21-jährigen Deutsch-Montenegriner bemüht hatte.
Als Ablöse bezahlt Stuttgart die von Wolfsburg dem Vernehmen nach geforderten 25 Millionen Euro. Lediglich der Medizincheck müsste noch über die Bühne gehen, ehe beide Vereine den Transfer offiziell verkünden könnten, heißt es im kicker.
Getty ImagesAuch Klubs aus dem Ausland an Wolfsburgs Dzenan Pejcinovic interessiert
Pejcinovic selbst soll den Wölfen seinen Abschiedswunsch schon länger mitgeteilt haben. Unbedingt wollte sich der Stürmer den Schwaben anschließen und lehnte dafür sogar einige attraktive Angebote aus dem Ausland sowie anderer Bundesligisten ab.




Pejcinovic war in der zurückliegenden Spielzeit, die mit dem erstmaligen Abstieg des VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga endete, einer der wenigen Lichtblicke. Zwölf Treffer steuerte er in wettbewerbsübergreifend 34 Spielen bei. Sein Vertrag in Wolfsburg wäre noch bis zum 30. Juni 2029 datiert.
Der Angreifer hatte sich dem VfL im Sommer 2022 angeschlossen - damals verpflichteten die Wölfe ihn für überschaubare 1,25 Millionen vom FC Augsburg. Mit einem direkten Durchbruch bei den Niedersachsen klappte es nicht, stattdessen verlieh eine Leihe in die 2. Liga zu Fortuna Düsseldorf der Karriere neuen Schwung.
