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PSG MbayeGetty Images

Transfer-Duell mit dem FC Liverpool? BVB hat wohl gute Karten bei Alternative für Said El Mala

Einem Bericht der französischen Zeitung L'Equipe zufolge, haben sich die Dortmunder Borussia sowie die Reds als Favoriten im Rennen um das 18-jährige Offensivtalent herauskristallisiert.

Der Spieler selbst soll einem Abgang aus Paris offen gegenüberstehen, schließlich dürfte seine Spielzeit in der kommenden Saison aufgrund der qualitativ außerordentlich besetzten Offensive der Franzosen eher dürftig ausfallen.

Bereits in der zurückliegenden Spielzeit hätte Mbaye unter Coach Luis Enrique gerne eine größere Rolle gespielt, gleichwohl sammelte er fast alle seiner 29 Saison-Einsätze als Einwechselspieler von der Bank aus. Laut der L'Equipe wünscht sich der 18-Jährige einen Wechsel zu einem Klub, bei dem er regelmäßig zum Einsatz kommen kann. Bei PSG sieht er keine Chance auf schnelle Besserung.

Enrique und Sportdirektor Luis Campos sollen Mbaye in einem persönlichen Gespräch sogar veranschaulicht haben, dass ein Transfer für alle Parteien möglicherweise die beste Lösung sei. Ein Leihgeschäft ist dabei ebenso möglich wie ein fester Verkauf. An PSG ist der Offensivspieler vertraglich noch bis 2028 gebunden.

Lars RickenGetty Images

BVB schon länger an Mbaye interessiert

An Interessenten soll es derweil nicht mangeln. Neben dem BVB und Liverpool sollen auch RB Leipzig, Bayer 04 Leverkusen, Manchester City, Manchester United, Aston Villa und der FC Chelsea nach dem senegalesischen Flügelspieler erkundigt haben.

Auch das Interesse des BVB ist schon länger verbrieft - vor rund drei Wochen berichtete Fabrizio Romano zum ersten Mal, dass sich die Dortmunder mit dem 18-Jährigen beschäftigen.

Erst kürzlich machten die Schwarzgelben den Transfer von Konstantinos Karetsas von KRC Genk perfekt, Sportvorstand Lars Ricken kündigte allerdings an, dass die Transferbemühungen des BVB für diesen Sommer damit noch nicht zwangsweise abgeschlossen seien. Vor allem im Falle eines Abgangs von Stürmer Serhou Guirassy könnten noch weitere Spieler für die Offensive kommen. Kölns Said El Mala gilt dabei als aussichtsreichster Kandidat.

Die Verpflichtung des deutschen Ausnahmetalents hat beim BVB eine deutlich höhere Priorität als jene von Mbaye. Die Bild berichtet jüngst davon, dass der BVB in den kommenden Tagen im Transferpoker um El Mala All-in gehen und ein Angebot jenseits der eigenen Schmerzgrenze abgeben werde. Womöglich wäre Mbaye im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen mit Köln eine sinnhafte Alternative. Dass der BVB beide Flügelspieler verpflichtet, ist finanziell ausgeschlossen.

Mbaye kam bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko in allen vier Spielen des Senegal zum Einsatz. Ausgerechnet gegen Frankreich im ersten Gruppenspiel erzielt er seinen einzigen Turniertreffer.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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