Sollte die Werkself noch die Champions League erreichen, muss am 34. Spieltag alles stimmen. Sowohl die eigene Leistung als auch die der Konkurrenz.
| Bayer Leverkusen |
VS
| Hannover 96 |
"Wir wollen einen positiven Abschluss der Saison erzielen und punkten", sagte 96-Trainer Andre Breitenreiter. "Toller Nebeneffekt wäre es, die Nummer eins im Norden zu sein", sagte er. Doch Leverkusens Ambition und Motivation wird deutlich größer sein als die der Niedersachsen. Der BVB muss bei einem hohen Leverkusen-Sieg zeitgleich gegen Hoffenheim verlieren - idealerweise mit zwei bis drei Toren Unterschied. Die letzten drei Duelle in der BayArena zeigen einen Trend auf, der Leverkusen gefallen dürfte - 4:0, 3:0 und 2:0 lauteten die letzten Resultate.
| TSG Hoffenheim |
VS
| Borussia Dortmund |
Ein Grund, warum sich Leverkusen Hoffnungen machen darf, ist Hoffenheim selbst. Denn die Kraichgauer dürfen die Partie gegen den BVB nicht verlieren, sonst wäre Platz vier futsch. Auch auf ein Remis kann sich die Nagelsmann-Elf nicht verlassen. Die Königsklasse zu erreichen, "wäre absolut historisch", sagte Nagelsmann: "Das würde mich noch stolzer machen. Die Freude wäre sehr groß, das kann ich offen zugeben." Die letzten vier Heimspiele gegen die Westfalen endeten allerdings nur mit einem Remis.
Für Leipzig zählt nur ein Sieg - auch weil der Europa-League-Platz noch verteidigt werden muss. Um in die Champions League zu kommen, müsste das Szenario bei allen Partien der Konkurrenz zu 100 Prozent passen. Die eigene Pflicht steht daher im Vordergrund. Beim bislang einzigen Gastspiel in Berlin siegten die Roten Bullen mit 4:1.
