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imago-sport-1084210158.jpgUlrich Hufnagel

Nicht Kobel und nicht Ryerson: Beim BVB soll eine andere Personalie Priorität genießen

Einem neuen Bericht des Senders zufolge trafen sich die BVB-Verantwortlichen um Sportdirektor Ole Book und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken in der vergangenen Woche mit den Beratern des Nationalspielers, um über eine mögliche Verlängerung zu sprechen.

Die Gespräche befinden sich demnach noch in einem frühen Stadium. Allerdings sollen die Vorstellungen beider Seiten in eine ähnliche Richtung gehen. Auch Anton selbst könne sich gut vorstellen, langfristig in Dortmund zu bleiben.

Dass der BVB seinem Abwehrchef dafür ein verbessertes Vertragsangebot unterbreiten müsste, dürfte angesichts dessen konstant starker Leistungen kaum überraschen. Dortmund hatte Anton im Sommer 2024 für 22,5 Millionen Euro Ablöse vom Bundesligarivalen VfB Stuttgart verpflichtet. Inzwischen soll der Innenverteidiger auch international Begehrlichkeiten geweckt haben. Wie die Bild kürzlich berichtete, beschäftigt sich Manchester United mit dem 30-Jährigen.

Seinen hohen Stellenwert für die Schwarzgelben hat Anton insbesondere dann unter Beweis gestellt, wenn wichtige Abwehrkollegen fehlten. Sowohl während der Ausfälle von Emre Can als auch in der Zeit, in der Nico Schlotterbeck zuletzt nicht zur Verfügung stand, überzeugte Anton mit starken Auftritten. Als unangefochtener Stammspieler durfte er den BVB zuletzt sogar als Kapitän auf das Feld führen.

BVB-Trainer Niko Kovac lobt Waldemar Anton

Auch Trainer Niko Kovac findet lobende Worte für seinen Schützling. Anton sei "ein stiller Leader, ein Mann, der ganz genau weiß, was es heißt, Profi zu sein, Topleistung abzurufen". Er werde häufig unterschätzt, weil er sich nicht in den Vordergrund dränge. "Er macht seinen Job, und den macht er Weltklasse", betonte Kovac.

FBL-GER-BUNDESLIGA-STUTTGART-DORTMUNDGetty Images

Borussia Dortmunds Verantwortliche wollen auch die ebenfalls 2028 auslaufenden Arbeitspapiere von Torhüter Gregor Kobel und Rechtsverteidiger Julian Ryerson verlängern. Die Personalie Anton aber genieße im Moment "Priorität", heißt es.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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