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Said El MalaGetty Images

Neues Angebot deutlich über der Schmerzgrenze! BVB zieht bei Said El Mala offenbar alle Register

Der BVB legt im Poker um Said El Mala offenbar nochmal nach. Das neue Angebot an den 1. FC Köln soll die Schmerzgrenze von Borussia Dortmund sogar deutlich überschreiten.

Nach Informationen von Sky bereiten die Schwarzgelben derzeit eine Offerte in Höhe von 50 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an möglichen Boni vor. Auch die Bild-Zeitung berichtet von einem geplanten Vorstoß in besagten Sphären.

Die Verantwortlichen des BVB gehen demnach davon aus, dass das nächste Angebot sitzen und den FC überzeugen müsse, um den Deal nicht noch mehr zu gefährden. Gleichzeitig handelt es sich laut Sky um die erste Offerte, die auch schriftlich in Köln eingehen wird. Die Geißböcke hatten dem Vernehmen nach zuletzt das vierte Angebot der Borussia für El Mala in Höhe von 45 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen abgelehnt, das sich damit bereits über Dortmund zunächst gesteckter Schmerzgrenze bewegt haben soll.

Köln soll die eigenen Forderungen inzwischen erhöht haben und allen voran auf eine hohe Sockelablöse ohne Ratenzahlung im 50-Millionen-Euro-Bereich beharren, wie die Bosse um Thomas Kessler zuletzt schon angekündigt hatten. "Es liegt aber auch auf der Hand, umso näher wir zum Saisonstart kommen, desto veränderter kann auch unsere Position zu gewissen Angeboten sein", sagte er. Nun will der BVB den Transferpoker offenbar endgültig zu einem aus seiner Sicht guten Ende führen.


Said El MalaGetty Images


Warum der BVB bei Said El Mala mit einer Marktwertsteigerung rechnet

Entscheidend für die Hartnäckigkeit im Werben des BVB um den Ausnahmespieler ist laut der Sport Bild auch, dass die Schwarzgelben bei dem erst 19-Jährigen fest mit einem hohen Wiederverkaufswert rechnet. Allein eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft, die Jürgen Klopp dem Vernehmen nach planen soll, würde seinen Marktwert nochmal steigern. Zudem soll er sich bereits in der Premier League einen Namen gemacht haben. Mehrere Premier-League-Trainer würden dem Bericht Zufolge in El Mala den zukünftigen Gareth Bale sehen, der dank seines überfallartigen Tempo-Fußballs im Jahr 2013 für 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu Real Madrid wechselte.

Ebenfalls spiele für die Verbissenheit des BVB eine Rolle, dass intern die Erkenntnis gereift sei, dass individuell hochklassige Spieler neben dem Mehrwert auf dem Platz auch in der Vermarktung in In- und Ausland den Unterschied machen können.

Mit der Spielerseite ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge indes schon seit geraumer Zeit eine Einigung erzielt worden. Auch El Malas Mutter Sabrina, die einen Wechsel zum FC Brentford wohl noch wegen der fehlenden Perspektive in der Champions League hatte platzen lassen, soll sich im engen Austausch mit den BVB-Bossen befinden. Bei der Borussia soll ihm ein Jahresgehalt in Höhe von 5,5 Millionen Euro winken, das im weiteren Verlauf auf 8,5 Millionen Euro ansteigen könnte. Im Gespräch ist ein Fünfjahresvertrag.



Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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