Demnach befand sich der Transfer bereits auf der Zielgeraden, auch der 21-Jährige soll einem Wechsel in die italienische Hauptstadt zugestimmt haben. Gescheitert sei der Deal letztlich an den zu hohen Ablösevorstellungen des belgischen Meisters. Die Roma bot demnach 35 Millionen Euro für den Mittelstürmer, Brügge lehnte jedoch ab. Die Gespräche wurden daraufhin eingestellt.
Das dürfte Borussia Dortmund neue Hoffnung machen. Die Schwarz-Gelben haben den deutschen U21-Nationalspieler (24 Einsätze, 12 Tore) bereits seit Wochen auf dem Zettel. Mitte Juli berichtete Corriere dello Sport sogar von einer grundsätzlichen Einigung zwischen dem BVB und Tresoldi.
Für einen Transfer müssen allerdings noch einige Voraussetzungen erfüllt werden, hieß es damals. Vor allem die Zukunft von Serhou Guirassy ist weiterhin ungeklärt. Sollte der 30-Jährige, an dem mehrere internationale Topklubs interessiert sein sollen, den BVB verlassen, müsste zunächst ein Ersatz verpflichtet werden. Damit könnte der Weg für Tresoldi in die Bundesliga frei werden.
Nicht nur der BVB will ihn: Große Konkurrenz im Tresoldi-Poker
Doch die Liste der Interessenten an Tresoldi ist lang. Neben dem BVB sollen unter anderem auch Manchester United und Atletico Madrid den Angreifer beobachten.
Ein sofortiger Abschied ist aus Sicht des FC Brügge grundsätzlich allerdings nicht geplant. Erst im vergangenen Sommer wechselte Tresoldi von Hannover 96 zum belgischen Spitzenklub und überzeugte dort auf Anhieb. In der Champions League erzielte er in zehn Einsätzen drei Tore - unter anderem gegen den FC Barcelona und Atletico. Wettbewerbsübergreifend verbuchte er 23 Treffer und neun Vorlagen in 58 Pflichtspielen. Sein Vertrag in Brügge läuft noch bis 2029.

