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Netherlands v Germany - UEFA Nations League 2026/27 Group A2 MD1Getty Images Sport

"Mit Abstand der Beste": Riesiges Lob und ein spannender Vergleich für BVB-Star Joey Veerman

Der niederländische Ex-Nationalspieler Rafael van der Vaart ist schwer begeistert von Borussia Dortmunds Neuzugang Joey Veerman.

Der zentrale Mittelfeldspieler lieferte am Sonntagabend beim 2:1-Auswärtssieg der Elftal in der Nations League gegen Serbien einen blitzsauberen Auftritt und van der Vaart geht davon aus, dass Veerman damit seinen Platz unter dem neuen Bondscoach Xavi Hernandez zementiert hat.

Van der Vaart lobte in seiner Funktion als TV-Experte bei NOS: "Was das Passspiel angeht, ist er mit Abstand der Beste. Seine Geschwindigkeit wirkt öfters ein wenig langsam. Aber bei Borussia Dortmund zeigt er jetzt, dass er diesen Schritt gebraucht hat, um in seiner Entwicklung voranzukommen."

Und weiter: "Jeder Ball ist perfekt und mit der richtigen Geschwindigkeit gespielt. Jeder weiß, dass er Veerman den Ball geben kann. Ich glaube wirklich, dass er ein Xavi-Spieler ist und dass er viele Spiele von Beginn an machen wird."

Hinter Veerman, der nun 18 Länderspiele absolviert hat, liegt eine durchaus schwierige Zeit in der Nationalmannschaft. Bei der EM 2024 kam er bei der 2:3-Niederlage gegen Österreich zuletzt zum Einsatz. Ex-Nationaltrainer Ronald Koeman wechselte ihn damals nach nur 30 Minuten aus, anschließend nominierte er den 27-Jährigen nicht mehr.

Wie teuer war Joey Veerman bei seinem Transfer zum BVB?

Veerman wechselte im vergangenen Sommer für 22 Millionen Euro Ablöse von PSV Eindhoven zum BVB und legte dort einen starken Start hin. Unter anderem brillierte er beim 3:2-Auftaktsieg der Schwarzgelben gegen den FC Villarreal als Metronom im Zentrum. Mit seiner Passstärke, vor allem unter Druck, erinnerte er in seiner Spielweise an die ehemaligen Superstars Toni Kroos oder Andrea Pirlo.


Netherlands v Germany - UEFA Nations League 2026/27 Group A2 MD1Getty Images

Van der Vaarts Expertenkollege Theo Janssen sah bei Veerman am Sonntag auch Parallelen zu einem weiteren Weltmeister: "Nur mal so nebenbei: Sergio Busquets ist keinen Deut schneller. Aber er bringt den Ball immer zum richtigen Mann." Veerman sei "sehr gut" darin, den Ball zwischen die gegnerischen Ketten zu bringen: "Ich kann verstehen, warum Xavi ihn als wichtigen Spieler sieht."

Zahlen aus dem Serbien-Spiel unterstreichen das Lob von van der Vaart und Janssen: Veerman sammelte 135 Ballkontakte und brachte 105 seiner 117 Pässe zum Mitspieler. Seit Wesley Sneijder damals in einer Partie gegen Lettland (147) kam laut Opta kein Oranje-Spieler mehr auf so viele Ballberührungen. Dazu gesellten sich bei Veerman noch fünf Schlüsselpässe und sechs gewonnene Zweikämpfe.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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