Der hochtalentierte 18-Jährige scheint in der internen Innenverteidiger-Hackordnung von Trainer Niko Kovac nur noch Option Nummer sechs zu sein. Vor ihm steht neben Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Joane Gadou, Ramy Bensebaini derzeit auch Filippo Mane, der zu einem der großen Gewinner der Sommer-Vorbereitung avanciert war. Auch Emre Can dürfte sich vor Reggiani einordnen, sobald er von seiner schweren Verletzung zurückkehrt.
Der junge Italiener hatte auch am Freitag beim 2:2 gegen den SV Werder Bremen über die volle Distanz die Bank gedrückt. Folglich fand sich Reggiani in der Regionalliga West wieder. Für die U23 des BVB kam er beim 3:2-Sieg gegen die SG Wattenscheid 09 45 Minuten lang zum Einsatz.
Schon seit Wochen halten sich Abwanderungsgerüchte um Reggiani, der Dortmund im Winter einen Betrag im einstelligen Millionenbereich einbringen könnte. Bereits im Sommer waren sowohl den beiden Mailändern Topklubs AC und Inter als auch dem FC Southampton Interesse nachgesagt worden. Reggiani soll sich bewusst für einen Verbleib entschieden haben, habe seine Meinung dem Vernehmen nach inzwischen aber geändert.
Holt der BVB von der Reggiani-Ablöse einen Winter-Neuzugang?
Ein Verkauf Reggianis brächte der Borussia indes finanziellen Spielraum für eine Verpflichtung von Marcel Regula. Das polnische Offensivjuwel stand bereits im Sommer bei den Verantwortlichen um Sportdirektor Ole Book hoch im Kurs, nachdem sich Giannis Konstantelias schwer am Knie verletzt hatte. Ein Wechsel kam jedoch nicht zustande, weil die Schwarzgelben stattdessen Ethan Nwaneri vom FC Arsenal auf Leihbasis holten. Im kommenden Transferfenster könnte ein erneuter Vorstoß folgen.
Regulas Arbeitgeber Zaglebie Lunin soll bis zu acht Millionen Euro an Ablöse fordern. Reggiani könnte den Transfer bei einem Abgang refinanzieren.



