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Michael Ballack

Michael Ballack hinterfragt DFB-Trainerausbildung: Vereine selbst ausbilden lassen

Ex-Nationalspieler Michael Ballack stellt in der Diskussion um die Nachwuchsarbeit im deutschen Fußball die Ausbildung der Trainer infrage. "Warum muss das unbedingt unter dem Dach des DFB geschehen?", fragte der ehemalige Kapitän der DFB-Auswahl in den Stuttgarter Nachrichten : "Wer sind die Leute, die dort die Vorgaben erstellen über Ausbildungsinhalte, die anschließend flächendeckend in Form von Trainern in den Vereinen landen?"

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Die Vereine in der Bundesliga seien "mittlerweile mittelständische Unternehmen mit mehreren Hundert Millionen Umsatz", sagte Ballack: "Sie bilden ihre Spieler aus und kennen ihre Bedürfnisse am besten. Daher verstehe ich nicht, warum zum Beispiel Vereine nicht auch ihre Trainer selbst ausbilden dürfen."

Ballack sieht die Premier League "weit über der Bundesliga"

Die deutliche 0:3-Niederlage von Tabellenführer Borussia Dortmund in der Champions League bei Tottenham Hotspur war unterdessen für den früheren England-Legionär "keine Riesenüberraschung". Es habe sich nur bestätigt, "dass die Premier League das Nonplusultra ist und weit über der Bundesliga steht", sagte Ballack: "In England spielen die besten Spieler der Welt, dort gibt es das meiste Geld."

Rekordmeister Bayern München habe gegen den FC Liverpool dennoch eine 50:50-Chance auf das Weiterkommen. "Die Bayern sind aufgrund ihrer Klasse und Erfahrung auch weiterhin in der Lage, jeden Gegner der Welt zu schlagen", sagte Ballack: "Allerdings ist der FC Liverpool mit seiner Spielweise im internationalen Fußball momentan das Maß aller Dinge."

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