Wie Pini Zahavi, der Berater des Stürmers, im Interview mit dem polnischen Sportportal WP SportoweFakty verriet, hatte Lewandowski Anfang 2026 eine äußerst lukrative Offerte eines nicht genannten, saudi-arabischen Klubs vorliegen, die er zunächst auch annehmen wollte.
"Es stimmt, Robert wollte nach Saudi-Arabien. Wir wussten auch, dass dort viel Geld auf uns warten würde", erklärte Zahavi, der mit den angebotenen Zahlen nicht hinter dem Berg hielt. Einen Vertrag über zwei Jahre hätte der Stürmer unterschreiben und dafür die astronomische Summe von 200 Millionen Euro (100 Millionen Euro pro Jahr) kassieren sollen.
Letztlich habe sich Lewandowski doch dazu durchgerungen, das Angebot nicht anzunehmen und stattdessen beim FC Barcelona zu bleiben. Erst als seine Einsatzzeiten bei den Katalanen immer weniger wurden und Barca-Coach Hansi Flick dem 37-Jährigen keine Garantie für regelmäßige Startelfnominierungen mehr geben konnte, habe sich der Wechselwunsch verfestigt.
"Sie konnten Robert keine Startelf-Garantie geben, was ihm wichtiger als Geld war. Deco und Hansi hatten andere Visionen für Roberts Zukunft in Barcelona, also haben wir ab einem gewissen Zeitpunkt über andere Optionen nachgedacht", begründete Zahavi.
Getty ImagesRobert Lewandowski wechselt ablösefrei zu Chicago Fire
Ende Juni gab schließlich Chicago Fire bekannt, den 167-fachen polnischen Nationalspieler (89 Tore) unter Vertrag zu nehmen. Sein Arbeitspapier bei Barcelona war zum 1. Juli ohnehin ausgelaufen, der MLS-Klub zahlte dementsprechend keine Ablöse an die Spanier.
Bereits im Mai hatte Lewandowski, in Deutschland, Spanien und Polen insgesamt 14-mal Meister und mit dem FC Bayern 2020 Champions-League-Sieger, erklärt, dass er seinen Kontrakt nicht verlängern werde. Zuvor war er mit Polen in den Playoffs zur WM gegen Schweden ausgeschieden.
In Chicago folgt der 37-Jährige den Spuren seines Ex-Bayern-Kollegen Bastian Schweinsteiger, der ab 2019 für ein Jahr in der MLS spielte. Sein Debüt für seinen neuen Klub gab Lewandowski bereits - bei der 2:3-Niederlage gegen Inter Miami blieb der Pole jedoch blass.


