"Kotzt mich an": BVB wütet nach Schiedsrichterleistung gegen PSG

WAS IST PASSIERT? Der spanische Unparteiische Jesus Gil Manzano entschied auf Handelfmeter für PSG, nachdem Niklas Süle den Ball mit seinem rechten Arm berührt hatte - Kylian Mbappé verwandelte zum 1:0 (49. Minute).

WAS WURDE GESAGT? Diese Entscheidung führte beim BVB zu Unverständnis. "Der Arm ist halt ein bisschen abgespreizt, na klar - wo soll er denn hin? Ich meine, es ist fast der Stütz-Arm in dem Moment und Niklas fällt ja auf den Boden. Ich finde, in so einem Spiel, in so einer Situation, da sollte er sich ihn wenigstens anschauen", äußerte sich Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem Spiel.

Auch die Spieler kritisierten den Schiedsrichter nach der Partie. "Ich fand nur schade, wie der Schiri reagiert hat. Er hat eine arrogante Art auf dem Platz hingelegt. Er hat nicht mit sich reden lassen obwohl man wirklich ruhig mit ihm gesprochen hat. Das ist das, was mich ein Stück weit auch ankotzt. Wenn man jemandem mit Respekt begegnet, dann erwartet man auch, dass er das auch so macht. Das war absolut nicht der Fall", wütete Marius Wolf.

Kapitän Emre Can nahm seinen Teamkollegen Niklas Süle bei dieser Szene in Schutz. "Er fällt auf die Hand, er muss sich ja irgendwo aufstützen", sagte der deutsche Nationalspieler bei Amazon Prime Video.

Innenverteidiger Mats Hummels, der erst kürzlich die Handspielregel in der Bundesliga kritisierte, meldete sich auf X zur Situation und schrieb, dass "der Schiedsrichter nicht geholfen" habe und "viele Fehlentscheidungen" dabei waren.

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