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Borussia Dortmund v Hamburger SV - Bundesliga 2026/27Getty Images Sport

Konstantinos Karetsas fällt aus! BVB teilt Diagnose des Mittelfeldstars mit

Konstantinos Karetsas hat sich gegen Union Berlin eine nicht näher definierte Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen und wird die anstehenden Partien des BVB in der Champions League gegen Sabah und in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt verpassen. Dies teilten die Schwarzgelben am Montag mit.

Geschäftsführer Lars Ricken erklärte: "Kos hat eine Bandverletzung im Fuß. Er wird nicht nach Baku mitfliegen und auch gegen Frankfurt am Samstag nicht spielen können. Das ist natürlich ärgerlich, aber wir haben im ersten Moment Schlimmeres erwartet, nachdem wir die Reaktionen seiner Mitspieler gesehen haben."

Karetsas war beim Gastspiel der Borussia an der Alten Försterei (0:0) am Samstag erst wenige Minuten zuvor für Maximilian Beier eingewechselt worden (62.). Seine Blessur zog sich der offensive Mittelfeldspieler beim Versuch zu, sich am eigenen Sechzehner um Unions Rani Khedira herumzudrehen.

Er verdrehte sich das Bein und hatte offensichtlich große Schmerzen. BVB-Kapitän Nico Schlotterbeck signalisierte während der Behandlungspause direkt Richtung Bank, dass Karetsas nicht weitermachen kann. Karetsas humpelte gestützt von Betreuern vom Feld, für ihn kam in der 70. Minute US-Talent Mathis Albert in die Begegnung.

Gegenspieler Khedira wünschte Karetsas anschließend bei Sky gute Besserung: "Ich hoffe, dass er nicht allzu lange ausfällt."

Der BVB trifft demnächst auf Werder Bremen und den FC Bayern

Für Karetsas gehen damit schwierige Wochen weiter. Der 18 Jahre alte Neuzugang, der nach seinem 30-Millionen-Transfer von KRC Genk im Sommer so stark eingeschlagen hatte, sucht seit seinem Zusammenbruch in der Champions League gegen den FC Villarreal Anfang September noch immer seine Form.

1. FC Union Berlin v Borussia Dortmund - Bundesliga 2026/27Getty Images

Nach dem Spiel gegen Frankfurt am kommenden Wochenende soll seine Situation neu bewertet werden. Die Dortmunder haben anschließend zwei schwere Aufgaben vor der Brust: Im DFB-Pokal kommt Bundesligarivale Werder Bremen in den Signal Iduna Park, anschließend trifft der BVB in der Liga auf den FC Bayern.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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