Dem Wechsel von Said El Mala vom 1. FC Köln zum BVB steht wohl nichts mehr im Wege. Gleich zwei Klubs soll er eine Absage erteilt haben. Nach Informationen der Bild hat die Mutter und Beraterin des 19-Jährigen der AC Mailand sowie dem FC Fulham vor Kurzem eine Absage erteilt.
Sabrina El Mala, die sich federführend um die Verhandlungen über die Zukunft ihres Sohnes kümmert, hatte im Laufe des Sommers bereits dem FC Brentford abgesagt. Dem Bericht zufolge gibt es für den deutschen U21-Nationalspieler nur ein Ziel: Borussia Dortmund.
Mit dem BVB soll sich El Mala bereits seit geraumer Zeit auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben. Die Rede ist von einem Vertrag bis 2031. Nur die Ablösemodalitäten mit den Kölnern gilt es noch zu klären. Wie am Mittwoch durchgesickert war, ist aber auch dahingehend schon bald mit einer Einigung zu rechnen.
Said El Mala: Nimmt der 1. FC Köln das neue Angebot des BVB an?
Die Borussia wird übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein schriftliches Angebot einreichen, das sowohl die ursprünglich selbst auferlegte Schmerzgrenze als auch die des FC übertrifft. Das Gesamtpaket soll sich inklusive Boni auf 55 Millionen Euro belaufen, was am Geißbockheim auf Gegenliebe stoße, nachdem zuvor mehrere Offerten aus Dortmund abgelehnt worden waren. Entscheidend ist der hohe Sockelbeitragvon rund 50 Millionen Euro.
Wie der Express berichtete, erhält El Mala unter diesen Umständen eine Wechselfreigabe. Kölns Sportchef Thomas Kessler habe der Spielerseite sogar ein derartiges Versprechen gegeben, sollte das kolportierte Angebot des BVB tatsächlich einlaufen.
El Mala gilt als absoluter Wunschspieler des BVB, der laut der Sport Bild bei einer Verpflichtung auf ein langfristig ertragreiches Geschäft hofft. Dass der Teenager voraussichtlich Ousmane Dembele (35 Millionen Euro) als Rekordtransfer ablösen wird, werde nicht als Hindernis gesehen.
Getty ImagesWarum ist der Transfer von Said El Mala ein gutes Geschäft für den BVB?
Stattdessen würden die BVB-Bosse mit einem hohen Wiederverkaufswert rechnen. Allein eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft, die Jürgen Klopp dem Vernehmen nach planen soll, würde seinen Marktwert steigern.
Außerdem genieße der junge Offensivspieler bereits einen ausgezeichneten Ruf auf der finanzstarken Insel. Einige Premier-League-Trainer würden in ihm bereits den zukünftigen Gareth Bale sehen, der mit seiner ähnlich temporeichen Spielanlage im Jahr 2013 für 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu Real Madrid gewechselt war. Ebenfalls spiele eine Rolle, dass individuell hochveranlagte Spieler wie El Mala die Vermarktung in In- und Ausland stärken würden.
Die Kölner scheinen indes schon auf einen Abgang ihres Ausnahmekönners vorbereitet zu sein. Wie die Sport Bild erfahren haben will, wurde in Marcel Regula bereits ein Nachfolger ausfindig gemacht.
Als Ablösesumme sollen acht Millionen Euro an dessen Arbeitgeber Zaglebie Lubin aus der ersten polnischen Liga (Ekstraklasa) fließen, wodurch der 19-Jährige nach Jhon Cordoba (17 Millionen Euro, 2017/18 von Mainz 05) und Vereinsikone Lukas Podolski (zehn Millionen Euro, 2009/10 vom FC Bayern München) zum drittteuersten Einkauf der Vereinsgeschichte avancieren würde.
