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imago-sport-1078031973.jpgJan Huebner

"Ja - Arschlecken!" - Kevin Großkreutz ist von einem ehemaligen BVB-Spieler schwer beeindruckt

BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat Karim Adeyemi für dessen starken Saisonstart beim FC Barcelona in den höchsten Tönen gelobt. Gleichzeitig räumte der ehemalige Dortmunder ein, selbst überrascht davon zu sein, auf welchem Niveau der Flügelspieler bei den Katalanen auftritt.

"Respekt aber. Keiner mit gerechnet. Alle gedacht: 'Der spielt da eh nicht.' Ja - Arschlecken! Der ist aus dem Spiel gar nicht mehr wegzudenken", sagte Großkreutz im Podcast ViertelstundeFußball mit Corni Küpper. "Jetzt ist er bestimmt schon 60 Millionen wert", ist sich Großkreutz sicher.

Adeyemi war im Sommer für 22 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund nach Barcelona gewechselt. Bei den Katalanen schlug der 23-Jährige auf Anhieb ein: In acht Partien gelangen ihm bereits drei Treffer und drei Vorlagen. Mit Barca führt er die LaLiga-Tabelle an, ohne bislang einen Punkt abgegeben zu haben. Auch die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo würdigte seine Leistungen zuletzt nach dem 7:2-Kantersieg gegen Racing Santander. Vor allem seine Dribbelstärke, Schnelligkeit und Spielübersicht wurden dabei als Ausdruck seiner "enormen Qualität" hervorgehoben.

Nicht jeder ist allerdings bereits restlos überzeugt. Großkreutz' Podcast-Partner Küpper sieht Adeyemis starke Leistungen auch im Kontext seines neuen Umfelds. "Ich behaupte: Gegen Paderborn oder so würde der nicht so glänzen wie jetzt im Trikot von Barcelona. Das ist typisch Adeyemi. Jetzt will er sich der Fußballwelt zeigen und jetzt liefert er, macht Traumtore, macht Solos, macht Tunnel."

FBL-EUR-C1-BARCELONA-FEYENOORDGetty Images

Während Küpper damit Zweifel an der Nachhaltigkeit von Adeyemis Höhenflug äußert, hat DFB-Bundestrainer Jürgen Klopp offenbar vollstes Vertrauen in den Offensivspieler. Er nominierte Adeyemi für die bevorstehenden Länderspiele gegen Serbien am 1. Oktober und Griechenland am 4. Oktober. Damit erhält der Barca-Star nach seiner Nicht-Nominierung für die WM in Nordamerika unter Julian Nagelsmann eine neue Chance im Nationaltrikot.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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