Dieter Hecking HSV 2019

HSV: Lotto King Karl wurde "extrem schlecht" bezahlt, Michael Lang könnte aus Gladbach kommen - alle News und Gerüchte zum Hamburger SV

Der Hamburger SV hat am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga den ersten Saisonsieg eingefahren und mit dem 4:0 bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg ein Ausrufezeichen gesetzt.

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Die Kaderplanung am Volkspark ist aber trotz vier Zählern aus den ersten beiden Partien noch nicht abgeschlossen.

In diesem Artikel findet Ihr alle News und Transfergerüchte zum HSV vom Dienstag.


HSV: Tweet von Thomas Müller während Sieg in Nürnberg sorgt für Lacher


Bayern Münchens Angreifer Thomas Müller hat während der Partie in der 2. Bundesliga zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem Hamburger SV am Montagabend mit einem kryptischen Tweet für Aufsehen gesorgt.

Thomas Müller FC Bayern Training Bundesliga 2019Getty

Der 29-Jährige antwortete auf den Halbzeit-Tweet des HSV mit dem Inhalt "Das jhjj". Müller löschte seinen Post unmittelbar danach und erklärte in einem weiteren Tweet, dass es ein Versehen gewesen sei: "Da hat sich wohl mein Handy selbstständig gemacht...“, so der Weltmeister von 2014.


Holt der HSV Michael Lang von Borussia Mönchengladbach?


Der Hamburger SV zeigt angeblich Interesse an Abwehrspieler Michael Lang von Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Das berichtet der Schweizer Blick . Demnach sei neben dem HSV auch der FC Augsburg an einem Transfer des Rechtsverteidigers in diesem Sommer interessiert.

Lang ist bei den Fohlen auf der rechten Außenbahn keine Stammkraft mehr. Trainer Dieter Hecking kennt den Schweizer Nationalspieler aus gemeinsamen Gladbacher Zeiten bestens. Lang war im vergangenen Sommer für 2,8 Millionen Euro vom FC Basel an den Niederrhein gewechselt. Dort läuft der Vertrag des 28-Jährigen noch bis 2022.

Michael Lang Borussia Monchengladbach

Highlights, 2. Bundesliga: 1. FC Nürnberg - HSV 0:4



4:0 beim Club: HSV-Neuzugang Tim Leibold trumpft an alter Wirkungsstätte auf


Tim Leibold war mit sich und der Welt im Reinen. "Ich wusste, was mich erwartet und konnte mich darauf einstellen. Es ging mir nicht darum, eine passende Antwort auf die Pfiffe zu geben, schließlich habe ich dem Club viel zu verdanken. Ich bin aber glücklich, dass wir in dieser Höhe gewonnen haben", sagte der 25 Jahre alte Abwehrspieler recht abgeklärt nach dem deutlichen 4:0 mit seinem neuen Arbeitgeber Hamburger SV bei seinem ehemaligen Klub 1. FC Nürnberg. 

Dass er ausgerechnet an seiner alten Wirkungsstätte zu den Protagonisten bei den Gästen zählte und an zwei Treffern maßgeblich beteiligt war, dürfte für Leibold aber Balsam auf die Seele gewesen sein. Schließlich hatten ihn große Teile der Club-Anhänger nach seinem Wechsel an die Elbe vor einigen Wochen als Verräter beschimpft. Als sein Name am Montagabend bei der Verkündung der Gästeaufstellung genannt wurde, gab es ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert. Das wiederholte sich anschließend bei jeder Ballberührung des HSV-Neuzugangs.

Tim Leibold Hamburger SV 2019

"Man hört die Pfiffe. Aber mit dem Ergebnis und zunehmender Spielzeit wurden die Pfiffe immer weniger. So haben ich und wir als Mannschaft es uns gewünscht. Deswegen sind wir rundum zufrieden", versicherte Leibold aber nach dem Schlusspfiff und fügte lächelnd hinzu: "Mit drei Punkten im Rücken fliegt es sich leichter zurück nach Hamburg."

Bereits in der 12. Minute hatte er als Vorbereiter des 1:0 von Jeremy Dudziak auf sich aufmerksam gemacht. Nach einer halben Stunde holte Leibold dann den Freistoß raus, den Sonny Kittel zum 2:0 nutzte. Der eingewechselte Khaled Narey (72.) sowie ein Eigentor von Tim Handwerker (81.) machten den HSV-Triumph nach dem mäßigen Saisonauftakt in der 2. Liga gegen Darmstadt 98 (1:1) perfekt.

Dieter Hecking war nach seinem ersten Pflichtspielsieg als HSV-Trainer aber bemüht, jeglichen Anflug von Euphorie im Keim zu ersticken. "Ich weiß nicht, ob das der Dosenöffner für die gesamte Saison war. Aber es ist immer gut, wenn du bei einer hochgehandelten Mannschaft wie Nürnberg 4:0 gewinnst, auch in der Art und Weise. Wir sollten aber aufpassen. Genauso schnell, wie das Glas halbvoll ist, ist es auch wieder halbleer in Hamburg. Deswegen bin ich im Moment noch vorsichtig", sagte der 54-Jährige.

Sein Nürnberger Kollege Damir Canadi war nach der ersten Saisonpleite bedient. "Der HSV war in allen Belangen die bessere Mannschaft. Diese Niederlage tut weh", sagte der Österreicher, der zum Saisonstart mit dem Bundesligaabsteiger 1:0 bei Dynamo Dresden gewonnen hatte.

Am Dienstag richtete der Club aber schon wieder den Blick nach vorne. "Wir müssen dieses Spiel einfach aufarbeiten uns aus den Fehlern lernen", so Canadi, der auch Neuzugang Johannes Geis auf dem Trainingsplatz begrüßen konnte: "Er ist ein Spieler, der uns weiterhelfen kann."


Lotto King Karl: Habe beim HSV "extrem schlecht" verdient


Lotto King Karl ist seit dieser Saison nicht mehr Stadionsprecher und Sänger beim HSV. Zumindest aus finanzieller Sicht bereut er seine Absetzung nicht – sei der Job bei den Rothosen schließlich mies bezahlt gewesen.

Dem Podcast Reden ist Geld sagte der 52-Jährige, er habe "extrem schlecht" verdient und führte als Beweis an, dass Andere für seine Arbeit dreimal so viel verdient hätten. "Aber ich habe es gerne gemacht, weil ich es eine tolle Erfahrung finde, weil ich das nach wie vor einen tollen Verein finde."

Lotto King Karl Hamburger SVGetty

Lotto King Karls Hymne "Hamburg, meine Perle" wird nach 14 Jahren nun auf Wunsch des einflussreichen "Supporters Club" nicht mehr vor den Spielen der Hamburger gespielt.

"Wir haben diese Entscheidung sehr intensiv durchdacht und besprochen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass das Lied, das uns viele Jahre begleitet hat, in der aktuellen Situation überhaupt nicht mehr zum HSV und zu unserer Haltung passt", sagte der Vorstandvorsitzende Bernd Hoffmann zur Begründung.

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