Bevor die Bundesligasaison überhaupt begonnen hat, hat Trainerlegende Ewald Lienen bereits heftig gegen den BVB ausgeteilt. Der 72-Jährige zeigte sich im Podcast 'Der Sechzehner' empört über die Spielweise der Mannschaft von Niko Kovac im Supercup gegen den FC Bayern München.
"Das Spiel geht los und dann habe ich mich von der ersten Minute an sofort geärgert. Über die Art und Weise, wie Ryerson gespielt hat, wie Gadou gespielt hat, Bensebaini …", begann er entsetzt: "Es war sofort ganz klar: Ich bin unfair, ich halte fest, ich foule, ich versuche irgendwie auf dreckige Art und Weise zum Erfolg zu kommen."
Doch nicht nur die Spieler nahm Lienen ins Visier, sondern vor allem auch Trainer Kovac: "Dann muss ich sagen, ich habe mich auch geärgert über Niko. Er hat so getan, als wenn das normal wäre." Vom Coach der Borussen hätte er sich ein Eingreifen zwingend gewünscht: "Da ist Niko auch für mich nicht vorbildlich gewesen. Ich glaube nicht an so eine Art und Weise des Coachings. Ich glaube nicht daran, dass das belohnt wird, wenn ich das laufen lasse."
Auch mit der harten Gangart konnte Dortmund den Rekordmeister beim Pflichtspielauftakt nicht stoppen und verlor knapp mit 1:2. Am kommenden Samstag startetet der BVB am Abend im Topspiel gegen den HSV in die neue Bundesligasaison.

