Lennart Karl läuft seiner Top-Form aus der vergangenen Spielzeit beim FC Bayern München aktuell noch etwas hinterher. Max Eberl sprang dem Mega-Talent auf der Pressekonferenz am Samstag vor dem Spiel beim SC Freiburg nun unterstützend zur Seite und widersprach damit auch indirekt Bayern-Patron Uli Hoeneß.
"Was mit Lenny passiert, ist ein ganz normaler Prozess eines Jungprofis. Jeder und vielleicht auch Lenny erwartet, dass es immer so weitergeht, wie es in der vergangenen Saison gelaufen ist", erklärte Eberl, für den dies "ganz normal" sei.
Deshalb werde man Karl "dabei unterstützen", denn "wir sind überzeugt, dass er das Niveau wieder erreichen wird. Aber er hatte die Verletzung, er hat die WM verpasst und das macht natürlich etwas mit einem Spieler. Aber wie gesagt, für uns ist das ein ganz normaler Prozess."
Was hat Uli Hoeneß über Lennart Karl gesagt?
Karl galt vor der WM in den USA, Kanada und Mexiko als großer Hoffnungstrainer im DFB-Team und stand bereits im finalen Kader, ehe er sich vor dem Härtetest gegen Co-Gastgeber USA dann im Training einen Muskelbündelriss zugezogen hatte und das Turnier verpasste.
Während Eberl also den Kuschelkurs mit dem 18-Jährigen fährt, hatte Hoeneß erst in der Welt am Sonntag angekündigt, Tacheles mit Karl reden zu wollen. "Ich habe mir vorgenommen, ein ernstes Gespräch mit ihm zu führen", so der 74-Jährige. "Ich weiß zum Beispiel nicht, ob es Lennart Karl guttut, wenn man ihn immer nur in den Arm nimmt."



