Die von den örtlichen Behörden eingestellte Suche nach dem vermissten Emiliano Sala könnte dank einer privaten Spendenaktion fortgesetzt werden. Schon wenige Stunden nach dem Start am Freitag waren auf dem Konto "NoDejenDeBuscar" (Hört nicht auf zu suchen) einer als Crowdfunding bekannten Geldbeschaffung mehr als 100.000 Euro gesammelt worden.
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Damit die Summe tatsächlich eingesetzt wird, muss aber die zuvor festgelegte Mindestgrenze von 150.000 Euro erreicht werden.
Salas Familie hat Aktion angeblich gestartet
Laut Argentiniens Sportzeitung Ole hatte Salas Familie die Spendenaktion auf dem Internetportal Gofundme ins Leben gerufen. Als Urheber wird aber die in Paris ansässige Fußballagentur Sport Cover aufgeführt, die mit 20.000 Euro die Spendenliste anführt. Auf Platz vier taucht mit 2.000 Euro der Name Ilkay Gündogan auf, Deutschlands im Dienst des englischen Meisters Manchester City stehenden Nationalspielers. Ein Spender, der sich als den für Bayern München spielenden Franzosen Corentin Tolisso ausgibt, hat 1000 Euro in Aussicht gestellt.
Die Polizei der britischen Insel Guernsey hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass die Suche des mit einem Kleinflugzeug vermutlich über dem Ärmelkanal abgestürzten 28-Jährigen wegen zu geringer Überlebungschancen eingestellt worden sei. Die Familie Salas, Argentiniens Präsident Mauricio Macri und auch Gaucho-Superstar Lionel Messi hatten daraufhin heftig appelliert, die Suchaktion nach dem auf dem Flug von Nantes zu seinem neuen Arbeitgeber Cardiff verschollenen argentinischen Stürmer und der Crew fortzusetzen.




