Ein WM-Held hat offenbar auf seine WM-Prämie verzichtet und sie den Mitarbeitern des spanischen Verbandes RFEF vermacht.
Wie die Zeitung AS aus Spanien erfahren haben will, spendete der namentlich nicht genannte Spieler seinen Verdienst den vielen Menschen im Hintergrund. Als Dank für die knapp zwei Monate andauernden Bemühungen der Mitarbeiter während des Trainingslagers und Turnierverlaufs, die erheblichen Anteil am Triumph in den USA, Kanada und Mexiko hatten.
Der Betrag für die Spieler und den Trainerstab belief sich dem Bericht zufolge jeweils auf rund eine Million Euro. Insgesamt wurden Prämien in Rekordhöhe von 44 Millionen Euro an Spanien ausgeschüttet, die der Verband für das Weiterkommen in den einzelnen Runden und für gewonnene Spiele erhielt.
Laut AS wollte besagter Spieler anonym bleiben und will das nach wie vor, um sicherzustellen, dass diese Geste lediglich ein Zeichen der Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitern ist.
Kader von Spanien: Welche Spieler sind neu dabei?
Nun kam es womöglich zum Wiedersehen, sofern der edle Spender erneut für den Kader von Luis de la Fuente nominiert worden ist. Insgesamt nahm der Spanien-Coach vier Änderungen vor: Josep Martinez (Torwart, Inter Mailand), Dean Huijsen (Abwehr, Real Madrid), Fermin Lopez (Mittelfeld, FC Barcelona) sowie Roberto Fernandez (Sturm, Espanyol Barcelona) rückten für Marcos Llorente (Rücktritt), Gavi (nicht berücksichtigt, ein Spiel Sperre), Joan Garcia (Knieverletzung) und Borja Iglesias (nicht berücksichtigt) in die Mannschaft.
Zum Auftakt der XXL-Länderspielpause trifft Spanien in der Nations League am Samstag auf England, das Rückspiel folgt zum Abschluss am 6. Oktober. Dazwischen stehen Duelle mit Kroatien (29. September) und Tschechien (3. Oktober) an.



