Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaauftakt gegen den Hamburger SV hat sich Niko Kovac zur Situation von Angreifer Fabio Silva beim BVB geäußert. Dieser wünschte sich zuletzt öffentlich mehr Einsatzzeiten und Startelfeinsätze von seinem Coach: "Er kennt seine Rolle in der Mannschaft. Serhou Guirassy ist unser Stürmer Nummer eins. Er ist der Herausforderer", machte Kovac jedoch knallhart klar, dass es vorerst bei einem Wunsch des Portugiesen bleiben wird.
Nach der Supercup-Niederlage gegen den FC Bayern München (1:2) am vergangenen Wochenende hatte sich Silva ganz offen unzufrieden mit seiner aktuellen Rolle unter Kovac gezeigt. "Ich möchte natürlich mehr Spiele von Beginn an machen und der Mannschaft helfen. Ich möchte noch wichtiger sein. Wenn ich was anderes sage, würde ich lügen. Ich sage immer die Wahrheit", sagte der 24-Jährige laut der Bild-Zeitung.
Silva, der gegen die Bayern beim ersten Pflichtspiel der Saison erneut nur eingewechselt wurde, erzielte zuvor den einzigen Treffer seiner Mannschaft erzielte. Berichten zufolge soll der Offensivspieler über einen Wechsel nachdenken. BVB-Insider Patrick Berger (Sky) enthüllte kürzlich, dass "Klubs aus Spanien, Klubs auch aus Holland sich intensiv mit Fabio Silva beschäftigen". Aus Spanien soll angeblich vor allem Real Betis um den 24-Jährigen buhlen. Laut Sky-Informationen ist es aktuell eine "50/50-Entscheidung", ob der Angreifer die Borussen vor dem Deadline Day noch verlässt.
Dortmund hatte Silva im Sommer 2025 für 22 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers verpflichtet. In der Saison ersten Saison beim amtierenden Vizemeister kam er in 39 Partien zum Einsatz. Dabei musste er sich jedoch häufig mit der Joker-Rolle begnügen (1.181 Minuten). Dennoch gelangen dem Neuzugang drei Treffer und er bereitete sieben Tore vor.

