Nach der schweren Verletzung von Neuzugang Giannis Konstantelias beim Saisonauftakt gegen den HSV (2:0) soll Borussia Dortmund angeblich ein Auge auf Mikey Moore geworfen haben, der kurz vor einem Wechsel von Tottenham Hotspur zum 1. FC Köln stand. Das Gerücht bestätigte Kölns Sportchef Thomas Kessler am Dienstag beim DuMont-Talk im Audi Zentrum Ehrenfeld indirekt.
"Und wie es dann halt so ist: Wenn die öffentliche Wahrnehmung da ist, dass wir als 1. FC Köln die Chance auf so einen Spieler haben, kann man sich vorstellen, dass der eine oder andere Bundesligist oder internationale Klub nachfragt, wie fix das denn wirklich ist", sagte Kessler.
Die Kölner mussten geraume Zeit auf die Abwicklung des Transfers warten, da Tottenham zunächst seine benötigten Verpflichtungen tätigen wollte, ehe man Moore die Freigabe erteilte.
Währenddessen habe sich der 19-jährige Angreifer dermaßen in den Vordergrund gespielt, dass er mehrere zusätzliche Interessenten auf den Plan rief. Das Rennen machten aber die Rheinländer. Kessler: "Er war die ganze Zeit klar und wollte nach Köln kommen. Mikey hat Wort gehalten. Die Gespräche waren gut. Jetzt sind wir froh, dass er hier ist.“
Einen direkten Seitenhieb gegen den BVB konnte sich der Kölner Boss nach der schier endlosen El-Mala-Saga im Sommer nicht verkneifen: "Ich kenne die Kaderplanung der Borussia nicht, mit Ausnahme eines Spielers, und der ist noch bei uns."
Dortmund war lange hinter Shootingstar El Mala her, wollte aber letztlich die immensen Ablöseforderungen der Kölner von über 50 Millionen Euro nicht erfüllen. Stattdessen wechselten mit Konstantelias und Konstantinos Karetsas zwei griechische Ausnahmetalente zum BVB. Für Konstantelias, der mit einem Kreuzbandriss monatelang ausfallen wird, wurde Ethan Nwaneri vom FC Arsenal per Leihe geholt.





