Wie die Bild berichtet, ist das Experiment mit Kimmich als Rechtsverteidiger des DFB-Teams, vorerst wieder beendet. Demnach soll Klopp bereits bei seinem ersten Bayern-Besuch zum Bundesligaauftakt in einem Gespräch mit Kimmich entschieden haben, den 31-Jährigen künftig wieder auf seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld einzusetzen, die er auch im Verein bekleidet. In diesem Zuge habe er zudem beschlossen, dass Kimmich weiterhin Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bleibt.
Das Thema Kimmich als Verteidiger hatte in der Vergangenheit immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt. Der frühere Bundestrainer Julian Nagelsmann setzte Kimmich immer wieder als Rechtsverteidiger ein, auch bei der enttäuschenden WM in Nordamerika. Angeblich soll Nagelsmann Kimmich beim Großereignis im Sommer in Aussicht gestellt haben, ab dem Achtelfinale wieder im Mittelfeld aufzulaufen. Allerdings scheiterte das DFB-Team bereits eine Runde zuvor im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Paraguay.
Wer unter Klopp in der Nationalmannschaft Rechtsverteidiger sein könnte
Die Rechtsverteidiger-Position ist im deutschen Team schon seit Längerem eine Problemzone. Nun muss erneut eine Lösung her. Als Kandidaten für die erste Länderspielpause Ende September bis Anfang Oktober werden Namen wie Elias Baum (Eintracht Frankfurt), Ridle Baku (RB Leipzig) oder auch gelernte Mittelfeldspieler gehandelt, die ebenfalls als Außenverteidiger agieren können. Dazu zählen Felix Keidel (SV Elversberg) und Merlin Röhl (FC Everton).
Klopp wird seinen Kader für die anstehenden vier Länderspiele gegen die Niederlande (24. September), Griechenland (27. September und 4. Oktober) sowie Serbien (1. Oktober) am Donnerstag um 10 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt bekanntgeben. Bis dahin findet ihr hier Gerüchte, wer dabei ist und wer nicht.

