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Borussia Dortmund v SV Werder Bremen - BundesligaGetty Images Sport

Droht dem BVB ein bitterer Abgang? Manchester City will wohl Offensivjuwel von Borussia Dortmund

Droht Borussia Dortmund der Abgang von Offensivjuwel Mathis Albert zu einem absoluten Weltklub? Wie die Sport Bild berichtet, meldet allen voran Manchester City großes Interesse an dem 17-Jährigen an.

Demnach beschäftigt sich der englische Spitzenverein seit Monaten mit einer möglichen Verpflichtung Alberts. Schon vor rund einem Jahr sei Dortmunds Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl wegen des US-Amerikaners von City kontaktiert worden, heißt es.

Weil City als Klub aus einem Nicht-EU-Land keine minderjährigen Spieler verpflichten darf, habe es seinerzeit noch Gedankenspiele gegeben, Albert zunächst an einen Partnerklub wie etwa ESTAC Troyes (Ligue 1) zu verleihen. Da der offensive Mittelfeldspieler im Mai kommenden Jahres 18 wird, könnte City ihn nächsten Sommer nun ohnehin holen.

Wie viel Ablöse müsste Manchester City für Mathis Albert an den BVB zahlen?

Laut Sport Bild weiß man beim BVB darum, dass die Skyblues bis zu 20 Millionen Euro Ablöse für Albert in die Hand nehmen würden. Bis dato sei allerdings noch kein konkretes Angebot von City in Dortmund eingegangen.

Der BVB hatte Albert 2024 von LA Galaxy in seinen Nachwuchs geholt, im April 2026 hatte er noch als 16-Jähriger sein Bundesligadebüt gefeiert. In der laufenden Saison stand er vermehrt im Kader der ersten Mannschaft, seinen einzigen Einsatz in 2026/27 für die Kovac-Elf bekam Albert im Erstrundenspiel des DFB-Pokals beim Oberligisten HEBC Hamburg.

United States v Canada - International FriendlyGetty Images

Spielt Mathis Albert für die Nationalmannschaft der USA?

In der zurückliegenden Länderspielphase war Albert erstmals für die A-Nationalmannschaft der USA nominiert worden und kam in jedem der vier Testspiele zum Einsatz, erzielte beim 4:2 gegen Chile Ende September sogar sein erstes Länderspiel-Tor.

Citys Interesse an Albert könnte indes durch möglicherweise drastische Konsequenzen im Zuge des Finanzskandals rund um die Engländer torpediert werden. Schließlich drohen den Skyblues eine Transfersperre oder im schlimmsten Fall gar ein Zwangsabstieg.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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