Mailand. In Italien gibt es drei große Derbys: Lazio gegen die Roma, Juventus Turin gegen Torino und Milan gegen Inter. Der letztgenannte Leckerbissen wird den Tifosi am Samstagabend vorgesetzt und die Stimmung innerhalb der Stadt dürfte rechtzeitig zum Anpfiff auf dem Siedepunkt angekommen sein. Anders als in Rom oder Turin kommt es nach Mailänder Derby jedoch nur selten zu Ausschreitungen. Eigentlich bemerkenswert, schließlich steht zwischen den beiden Lokalrivalen aus der Lombardei sportlich normalerweise das Meiste auf dem Spiel.

Ein Riss durch alle Stadtviertel
Im Land des vierfachen Weltmeisters ist das Mailänder Nachbarschaftsduell landläufig als „Derby della Madonnina“ bekannt. Es erhielt seinen Namen von der Madonnenstatue auf dem Mailänder Dom. Es ist das Wahrzeichen der 1,3-Millionen-Metropole.
Im Vorfeld des Römer Derbys wird deutlich, wie sehr die Stadt in ihre jeweiligen Fangruppen sortiert ist. Ganze Straßenzüge werden in gelb-rot oder hellblau getüncht. In Mailand gibt es das nicht, denn die Anhänger sind geografisch nicht durch bestimmte Stadtviertel getrennt. Der Riss, wenn man so will, verläuft durch alle Gebiete der zweitgrößten Stadt Italiens.
Milan als Arbeiterklub, Inter als Verein der Oberschicht
Unterschiede gab es dagegen lange Zeit merklich, was die Struktur der Fans von „Nerazzurri“ und „Rossoneri“ angeht: Milan galt stets als Klubs der Arbeiter und der einfachen Leute. Die Fans wurden der politischen Linken zugeordnet. Inter hatte dagegen den Ruf weg, ein Verein für die Oberschicht zu sein und die Ultras wurden dem rechten Lager zugeordnet. Eigentlich paradox, wenn man bedenkt, warum sich Inter Anfang des letzten Jahrhunderts von Milan abspaltete: Der Verein „Internazionale“ wollten offen für Spieler jeder Nationalität sein. Milan setzte dagegen zunächst auf einheimische Spieler, aber auch dies hielt nicht lange an.

Die Nordkurve gehört schwarz-blau, die Südkurve ist rot-schwarz
Seit 1947 teilen sich die beiden Rivalen das Giuseppe-Meazza-Stadion im Stadtteil San Siro. Weil der Namensgeber Giuseppe Meazza einen Großteil seiner Karriere im Inter-Dress verbracht hat, nennt es ein Großteil der Milan-Fans nach wie vor „San Siro“. Ähnlich klar verteilt sind die Rollen im Innenraum der imposanten Arena: Beide Fangruppen haben ihre eigenen „Tribunas“. Die „Nerazzurri“ residieren in der Curva Nord, während sich die Tifosi der „Rossoneri“ in der Curva Sud einquartiert haben.
Choreos als Höhepunkt vor dem Höhepunkt
Vor jedem Derby werden mit Spannung die Choreographien der Fans erwartet. Beim letzten Aufeinandertreffen im vergangenen Herbst enthüllten die Anhänger von „Gastgeber“ Inter ein überdimensionales Banner mit dem Aufdruck von Freddie Krüger. An seiner berühmten Scherenhand waren die drei gewonnenen Titel der Vorsaison zu sehen. Man darf gespannt sein, was sich die Fans des AC als Antwort am Samstag einfallen lassen.

EA Sports hat das Derby zwischen Milan und Inter für Euch durchgespielt

Ein Riss durch alle Stadtviertel
Im Land des vierfachen Weltmeisters ist das Mailänder Nachbarschaftsduell landläufig als „Derby della Madonnina“ bekannt. Es erhielt seinen Namen von der Madonnenstatue auf dem Mailänder Dom. Es ist das Wahrzeichen der 1,3-Millionen-Metropole.
Im Vorfeld des Römer Derbys wird deutlich, wie sehr die Stadt in ihre jeweiligen Fangruppen sortiert ist. Ganze Straßenzüge werden in gelb-rot oder hellblau getüncht. In Mailand gibt es das nicht, denn die Anhänger sind geografisch nicht durch bestimmte Stadtviertel getrennt. Der Riss, wenn man so will, verläuft durch alle Gebiete der zweitgrößten Stadt Italiens.
Milan als Arbeiterklub, Inter als Verein der Oberschicht
Unterschiede gab es dagegen lange Zeit merklich, was die Struktur der Fans von „Nerazzurri“ und „Rossoneri“ angeht: Milan galt stets als Klubs der Arbeiter und der einfachen Leute. Die Fans wurden der politischen Linken zugeordnet. Inter hatte dagegen den Ruf weg, ein Verein für die Oberschicht zu sein und die Ultras wurden dem rechten Lager zugeordnet. Eigentlich paradox, wenn man bedenkt, warum sich Inter Anfang des letzten Jahrhunderts von Milan abspaltete: Der Verein „Internazionale“ wollten offen für Spieler jeder Nationalität sein. Milan setzte dagegen zunächst auf einheimische Spieler, aber auch dies hielt nicht lange an.

Die Nordkurve gehört schwarz-blau, die Südkurve ist rot-schwarz
Seit 1947 teilen sich die beiden Rivalen das Giuseppe-Meazza-Stadion im Stadtteil San Siro. Weil der Namensgeber Giuseppe Meazza einen Großteil seiner Karriere im Inter-Dress verbracht hat, nennt es ein Großteil der Milan-Fans nach wie vor „San Siro“. Ähnlich klar verteilt sind die Rollen im Innenraum der imposanten Arena: Beide Fangruppen haben ihre eigenen „Tribunas“. Die „Nerazzurri“ residieren in der Curva Nord, während sich die Tifosi der „Rossoneri“ in der Curva Sud einquartiert haben.
Choreos als Höhepunkt vor dem Höhepunkt
Vor jedem Derby werden mit Spannung die Choreographien der Fans erwartet. Beim letzten Aufeinandertreffen im vergangenen Herbst enthüllten die Anhänger von „Gastgeber“ Inter ein überdimensionales Banner mit dem Aufdruck von Freddie Krüger. An seiner berühmten Scherenhand waren die drei gewonnenen Titel der Vorsaison zu sehen. Man darf gespannt sein, was sich die Fans des AC als Antwort am Samstag einfallen lassen.

EA Sports hat das Derby zwischen Milan und Inter für Euch durchgespielt
