Der ehemalige Spieler des FC Bayern München , Christian Ziege, gibt Einblicke in sein Leben als Profi-Fußballer und schockt mit einer Verletzung, die ihn fast das Leben gekostet hätte. Damals lief er in der Premier League für Tottenham Hotspur auf.
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Beim 2:2 gegen Charlton Athletic im Jahr 2002 bekam er einen Schlag auf den rechten Oberschenkel ab, der zwar nicht besonders fest war, jedoch schwoll sein Bein nach dem Spiel heftig an. Er versuchte, die Verletzung herunterzuspielen, doch seine Frau rief schließlich den Arzt an. Ziege hatte zuerst noch Bedenken, den Arzt ausgerechnet am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem Boxing-Day in England, zu kontaktieren.
Der Hartnäckigkeit seiner Frau ist es zu verdanken, dass Ziege heute noch lebt und auch noch beide Beine hat. Denn im Krankenhaus wurde ein so genanntes Kompartmentsyndrom festgestellt, bei welchem ein erhöhter Gewebedruck zu Störungen oder Schädigungen in Gewebe und Organe zur Folge haben kann.
"Ich stand kurz vor dem Tod. Im Krankenhaus haben sie mir gesagt, wenn wir noch 30 oder 45 Minuten gewartet hätten, dann hätten sie mir das Bein abschneiden müssen - sonst wäre ich gestorben. Das war schon beängstigend", gibt Ziege im Interview mit FourFourTwo an.
Nach der dramatischen Rettungsaktion kam Christian Ziege nie wieder an seine Form heran und wusste weitere Operationen über sich ergehen lassen, bevor er 2006 seine Karriere beendete. Bis Mitte März war er Trainer des spanischen Drittligisten Atletico>





