BVB: "Dann wird Zusammenarbeit nicht weitergeführt" - Watzke mit Moukoko-Klartext

WAS IST PASSIERT? Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat Verständnis für die Hartnäckigkeit von Nationalspieler Youssoufa Moukoko in dessen Vertragsverhandlungen.

WAS WURDE GESAGT?"Er versucht jetzt für sich eine gute Position rauszuholen. Das ist legitim, aber es ist genauso legitim, dass wir unsere Vorstellungen haben", sagte der Boss des BVB im Interview mitSky. Wenn diese nicht mehr deckungsgleich seien, "dann wird die Zusammenarbeit eben nicht weitergeführt."

Ein Wechsel des 18 Jahre alten Stürmers sei "die letzte Konsequenz", Watzke hofft aber auf einen BVB-Verblieb Moukokos.Zuletzt war laut Medienberichten der neureiche Premier-League-Klub Newcastle United mit einem üppigen Gehaltsangebot in das Werben um Moukoko eingestiegen.

Dankbarkeit erwartet der 63-Jährige indes nicht. "Ich habe vor 18 Jahren angefangen mit der Maßgabe, dass es vielleicht ab und zu Dankbarkeit gibt", erklärte er: "Das habe ich mir auch schon lange abgewöhnt. Dankbarkeit ist da keine Währung." Zum Vorwurf mache er das dem erst 18-jährigen Moukoko aber nicht, "weil es einfach so ist, wie es ist". Der ganze Prozess sei aber dennoch "nicht ganz normal". Durch die Entwicklung der Gehälter sei es zudem "nötig, dass man auch ein bisschen Risikostreuung betreibt. Da müssen Spieler dann auch ins Risiko gehen". Man müsse auch mal bereit sein, "Nein zu sagen".

WAS IST DER HINTERGRUND? Moukokos Vertrag läuft am Saisonende aus, derzeit gestalten sich die Verhandlungen zwischen Klub- und Spielerseite schwierig. Neben Newcastle gilt auch der FC Barcelona als Interessent für den WM-Teilnehmer.

DIE BILDER ZUR NEWS:

Youssoufa Moukoko Dortmund 19102022GettyYoussoufa Moukoko Dortmund 2022-23Getty Images
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