Said El MalaGetty Images

BVB-Poker um Said El Mala spitzt sich zu: Jetzt schaltet sich Lothar Matthäus ein

"El Mala will nach Dortmund", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne. "Das sagt er vielleicht nicht ganz laut. Aber natürlich ist es interessanter, in der Champions League und um die oberen CL-Plätze zu spielen als mit Köln das hintere Drittel zu vermeiden." 

Auch mit Blick auf seine Nationalmannschafts-Ambitionen erachtet Matthäus einen Transfer des 19-jährigen Linksaußen zum BVB als sinnvoll: "Um sich bei Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp zu bewerben, sind vor allem auch internationale Spiele wichtig. Da könnte El Mala durchaus einen großen Schritt machen, wenn es mit dem Wechsel nach Dortmund klappen würde. Er hat mit seinen Leistungen in Köln gezeigt, dass er soweit ist."

In den vergangenen Tagen hatte sich der Poker um El Mala zugespitzt. Übereinstimmenden Berichten zufolge habe der Spieler seinen Wechselwunsch hinterlegt. Aktuell pokern die beiden Klubs um eine Ablöse. Köln fordert angeblich 50 Millionen Euro. "Das ist sehr viel Geld, das sind quasi zwei Adeyemis", befand Matthäus. Karim Adeyemi wechselte vor einigen Tagen für 22 Millionen Euro zum FC Barcelona. 

Auch die AS Roma mischt im Poker mit

"Auch die Dortmunder haben ihre Grenzen", erklärte Matthäus. "Aber jeder kennt den Markt, jeder kennt die Gesetze: Ich glaube schon, dass eine Ablöse im Bereich um die 40 Millionen Euro zumindest für Gespräche sorgen sollte." In diesen Sphären soll sich auch das bis dato höchste Dortmunder Angebot befinden, wohlgemerkt inklusive Boni. BVB-Sportdirektor Ole Book sprach bei den Zahlenspielen am Wochenende im Rahmen der Testspielpleite gegen Fortuna Düsseldorf (1:2) von einer "Fülle an Falschinfos".

Die AS Roma soll derweil bereit sein, deutlich mehr als 40 Millionen Euro für El Mala auszugeben. In der Vergangenheit wurde er hartnäckig auch mit diversen Premier-League-Klubs in Verbindung gebracht. El Malas Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.


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