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FC Bayern München Rottach-Egern Training CampGetty Images Sport

Bayern-Modell mit Jonas Urbig? "Das wird sicher nicht reichen!"

Wenn der neue Bundestrainer Jürgen Klopp am 17. September seinen ersten Kader bekanntgibt, dürfte mit besonderer Spannung auf die Torhüterposition geblickt werden. Wer wird die neue Nummer 1 in der Ära nach Julian Nagelsmann und Manuel Neuer?

Thomas Helmer, Europameister von 1996 und ehemaliger Bayern-Spieler, hat dabei einen klaren Favoriten. "Wenn man das im Moment sieht: Nübel, der in Istanbul sensationell spielt und einfach Spielpraxis hat, ist sicherlich ein Kandidat", bekräftigte er bei Sport1.

Alexander Nübel befindet sich seit seinem Wechsel vom FC Bayern zu Besiktas in Top-Form, hielt seinen Kasten in den ersten neun Pflichtspielen sechsmal sauber. Dennoch sei es auch für Helmer eine "große Frage", wer der endgültige Neuer-Nachfolger werde.

Der hatte sich für sein Kurzzeit-Comeback für die WM 2026 seinen Stammplatz von Oliver Baumann zurückgeholt, ist nun aber endgültig zurückgetreten. Nicht wenige Experten sprechen sich deshalb auch für seinen designierten Bayern-Nachfolger Jonas Urbig aus, der bereits bei der WM neben Neuer, Baumann und Nübel als Trainingskeeper dabei war, jedoch nicht im offiziellen Aufgebot stand.

Ein Szenario, das Helmer allerdings skeptisch sieht. "Da ist die Frage, wie viel Spielzeit er wirklich bekommt unter Vincent Kompany", fragte er. "Jetzt mal nur ein Pokalspiel gegen Osnabrück - und das meine ich gar nicht despektierlich - wird sicher nicht reichen."

Ter Stegen vor DFB-Comeback?

Wenngleich man in München betonte, dass Urbig hinter Stammkeeper Neuer seine Minuten bekommen solle, hält Helmer dies für einen Posten als neue Nummer 1 in der deutschen Nationalmannschaft zu wenig. "Auf der Torwartposition brauchst du jemanden, der permanent spielt", sagte er.

Ein solches Profil würde Marc-Andre ter Stegen erfüllen, der nach seiner Dauerverletzung in der abgelaufenen Spielzeit und nach seinem Wechsel nach Amsterdam zum Stammspieler bei Ajax zählt. "Es war ein wirklich tolles Gespräch. Für mich persönlich ist es so, dass ich versuchen muss, jetzt einfach gesund zu bleiben. Ich glaube, das ist das Wichtigste“, sagte er bei RTL und Sky über einen ersten Austausch mit Klopp.

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