Im Interview im Format Never Talk Alone von DAZN offenbarte Wittmann, dass er den Wechsel des ehemaligen Mittelfeldspielers zu den Katalanen sehr gerne abgewickelt hätte, jedoch platzte der Deal unmittelbar vor dem Abschluss.
"Jermaine Jones sollte nach Barcelona wechseln und das hat aber keiner gewusst damals", erklärte Wittmann. Eine Einigung zwischen den jeweiligen Parteien sei damals "knapp" bevorgestanden.
Treibende Kraft auf Seiten Barcas sei damals offenbar Klublegende Carles Puyol gewesen. Der ehemalige Kapitän des FC Barcelona war 2014, kurz nach seinem Karriereende als Spieler, als Assistent des damaligen Barca-Sportdirektors Andoni Zubizarreta tätig.
"Puyol war damals der Chef. Trotzdem hat es am Ende nicht richtig funktioniert. Für die damalige Zeit war das schon ein außergewöhnlicher Transfer", so Wittmann.
Jermaine Jones spielte in der Bundesliga für Schalke, Frankfurt und Leverkusen
Jones war im Januar 2014 vom FC Schalke 04 zu Besiktas Istanbul gewechselt, beim türkischen Topklub verweilte er jedoch nur ein halbes Jahr, ehe er im darauffolgenden Sommer in die MSL zu New England Revolution weiterzog.
In der Bundesliga absolvierte Jones für S04 sowie Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen 165 Spiele, in denen er neun Treffer erzielte und 13 Assists gab.
Auf Nationalmannschaftsebene stand Jones dreimal für das DFB-Team auf dem Rasen. 2009 vollzog er einen Verbandswechsel und spielte von da an für die US-amerikanische Nationalelf. Mit den Nordamerikanern nahm er 2014 an der WM in Brasilien teil.



