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SV Bergisch Gladbach 09 v 1. FC Köln - Pre-Season FriendlyGetty Images Sport

Angebot über der eigenen Schmerzgrenze? BVB könnte bei Said El Mala offenbar in die Vollen gehen

Rund um das Werben von Borussia Dortmund um Said El Mala vom 1. FC Köln gibt es anscheinend neue Entwicklungen, die den Poker nochmal erhitzen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, denkt der BVB darüber nach, das letzte Angebot in Höhe von kolportierten 34 Millionen als Fixsumme plus zehn Millionen Euro an möglichen Boni nochmal zu erhöhen und damit die eigene Schmerzgrenze von insgesamt 45 Millionen Euro zu übertreffen.

Entscheidend sei demnach eine Sockelablöse von 40 Millionen Euro, die den Stein für eine Einigung mit den Geißböcken ins Rollen bringen würde. Eine Offerte in jener Höhe wollen die Schwarzgelben laut Sky sogar noch in dieser Woche einreichen.

FC-Geschäftsführer-Sport Thomas Kessler verlangt übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein Gesamtpaket von 50 Millionen Euro für El Mala, weshalb er die erste BVB-Offerte, ohne mit der Wimper zu zucken, abgelehnt hatte. "Wir haben seit Wochen mehrere Sachen auf dem Tisch liegen. Aber nichts, was mich dazu gebracht hätte, darüber nachzudenken, den Spieler abzugeben", betonte er unlängst.

Einer der Gründe für das angebliche Umdenken in der Dortmunder Führungsetage ist laut dem Boulevardblatt der Umstand, dass El Mala bei den Kölnern den Wunsch hinterlegt habe, sich der Borussia unbedingt anschließen zu wollen. Außerdem gelte Trainer Niko Kovac, dessen Vertrag wohl in den kommenden Wochen erneut verlängert werden soll, als Befürworter des 19-Jährigen.

Said El Mala: Der BVB hat kaum ernsthafte Alternativen

Dem BVB-Coach imponiere vor allem die schnelle und geradlinige Spielweise von El Mala - wie zum Beispiel bei seinem Kontertreffer gegen den FC Bayern München in der vergangenen Spielzeit, als er sogar Dayot Upamecano abhängte. Darüber hinaus sind die Alternativen rar gesät. Kandidat Ibrahim Mbaye von PSG wäre dem Vernehmen nach noch teurer. Für den 18-Jährigen soll Paris Saint-Germain eine Fixsumme von 45 Millionen plus 15 Millionen Euro aufrufen. Bei Jadon Sancho gibt es nach Informationen der Bild-Zeitung indes ernsthafte Zweifel über dessen Fitnesszustand. Auch verwundere die Tatsache, dass wohl kein anderer Verein die Absichten hat, den ablösefreien Flügelstürmer zu verpflichten.

Der Marktwert von El Mala könnte derweil bei weitem noch nicht sein Maximum erreicht haben. Allein eine Nominierung von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft würde vermutlich schon dafür sorgen, dass der 19-Jährige mehr als die von Köln geforderten 50 Millionen Euro wert wäre.

In Dortmund würde der Teenager die Nachfolge des zum FC Barcelona abgewanderten Karim Adeyemi antreten. Der Express berichtete gar schon von einer Einigung mit der Spielerseite. Auch El Malas Mutter Sabrina, die einen Wechsel zum FC Brentford wohl noch wegen der fehlenden Perspektive in der Champions League hatte platzen lassen, soll sich im engen Austausch mit den BVB-Bossen befinden. Bei der Borussia soll ihm ein Jahresgehalt in Höhe von 5,5 Millionen Euro winken, das im weiteren Verlauf auf 8,5 Millionen Euro ansteigen könnte.

1. FC Köln v VfL Wolfsburg - BundesligaGetty Images

Vielsagende Worte: Wird Said El Mala bald noch teurer?

Allerdings muss der BVB wohl schon bald im Poker um El Mala nachlegen. Kessler kündigte in seinem klaren Statement nämlich auch an, dass das Kölner Preisschild für den hochveranlagten Offensivspieler mit fortlaufender Dauer noch steigen könnte: "Es liegt aber auch auf der Hand, umso näher wir zum Saisonstart kommen, desto veränderter kann auch unsere Position zu gewissen Angeboten sein." In jene Kerbe hatte zuvor auch FC-Kaderplaner Tim Steidten unlängst geschlagen.

"Es ist auch immer eine Frage der Zeit: Wenn sich deine Kassen erst zwei Tage vor Transferschluss füllen, ist das in dem Moment auch nichts wert", sagte er: "Wir sind da absolut entspannt. Said ist Spieler des 1. FC Köln und er fühlt sich sehr wohl – und wir fühlen uns genauso wohl mit Said, insofern gibt es aktuell auch überhaupt keinen Grund, über etwas anderes zu sprechen."

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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