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Wird er bei der WM noch teurer? BVB will sich offenbar einen algerischen Nationalspieler schnappen

Weil er seinen 2027 auslaufenden Vertrag weiterhin nicht verlängert hat, bleibt die Zukunft von Karim Adeyemi ungewiss und ein Abschied von Borussia Dortmund schon in diesem Sommer scheint nicht ausgeschlossen. Der BVB blickt sich daher schon nach Alternativen um und hat dabei offenbar vor allem einen algerischen Nationalspieler im Visier.

  • Anis Hadj Moussa zum BVB? Feyenoords Ablöseforderungen könnten zum Problem werden

    Wie die Bild berichtet, ist Anis Hadj Moussa für den Fall eines Adeyemi-Abgangs der Top-Kandidat bei den Verantwortlichen des BVB um Sportchef Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book. Der 24-jährige Rechtsaußen hat eine starke Saison für Feyenoord Rotterdam hinter sich, ist dribbelstark, pfeilschnell und torgefährlich. Wettbewerbsübergreifend gelangen Hadj Moussa 2025/26 in 40 Einsätzen 14 Tore und sieben Assists.

    Feyenoords Ablöseforderungen könnten laut Bild allerdings zum Problem für den BVB werden. Der niederländische Spitzenklub, bei dem Hadj Moussa noch bis 2030 unter Vertrag steht, will demnach deutlich mehr als 30 Millionen Euro Ablöse für den Offensivspieler haben. Hinzu kommt, dass Hadj Moussa seinen Wert bei der WM noch weiter steigern und sich für weitere hochkarätige Vereine interessant machen könnte.

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    Anis Hadj Moussa tritt mit Algerien bei der WM 2026 an

    Der gebürtige Pariser ist Teil von Algeriens WM-Kader, könnte allen voran als Edeljoker für Furore sorgen. In den beiden abschließenden Testspielen vor Turnierstart tat er genau das, erzielte sowohl beim überraschenden 1:0 gegen die Niederlande als auch beim 4:0-Erfolg über Bolivien jeweils ein Tor. Die Algerier treffen in ihrer Vorrundengruppe zunächst auf Titelverteidiger Argentinien, danach geht es gegen Jordanien und Österreich.

    Neben Hadj Moussa ist laut Bild auch Diego Moreira bei Dortmunds Bossen eine Option als potenzieller Adeyemi-Ersatz. Auch der 21-Jährige von Racing Straßburg, der es in Belgiens WM-Aufgebot geschafft hat, würde dem Vernehmen nach aber mehr als 30 Millionen Euro kosten.

  • Transferhistorie von Borussia Dortmund: Die Rekordverkäufe des BVB

    Spieler

    Position

    Verkauft an

    Jahr

    Ablöse

    Ousmane Dembele

    Angriff

    FC Barcelona

    2017

    148 Millionen Euro

    Jude Bellingham

    Mittelfeld

    Real Madrid

    2023

    127 Millionen Euro

    Jadon Sancho

    Angriff

    Manchester United

    2022

    85 Millionen Euro

    Christian Pulisic

    Angriff

    FC Chelsea

    2018

    64 Millionen Euro

    Pierre-Emerick Aubameyang

    Angriff

    FC Arsenal

    2023

    63,75 Millionen Euro

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.