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Verlängerung beim BVB unter einer Bedingung? Niko Kovac wünscht sich wohl einen besonderen Transfer

Niko Kovac soll und will seinen bis 2027 laufenden Vertrag beim BVB verlängern. Diesbezüglich habe er aber eine klare Bedingung. 

  • Wie die Sport Bild berichtet, habe Kovac die klare Forderung gestellt, dass er noch mindestens einen produktiven offensiven Mittelfeldspieler als Nachfolger von Julian Brandt auf dem Transfermarkt erhalte.

    Kovac vertrete die Meinung, dass der mit dem Brandt-Abgang einhergehende Verlust von elf Scorerpunkten (sieben Tore, vier Vorlagen) mit dem aktuellen Kader nicht einfach aufgefangen werden könne. Neben einem Nachfolger des ablösefrei abgewanderten Brandt fordere Kovac zudem auch noch weitere Zugänge. 

    Denn anders als extern kommuniziert ("Dass wir nächstes Jahr die Bayern angreifen, das sehe ich jetzt noch nicht so"), habe Kovac intern den Plan gefasst, in der kommenden Saison die Tabellenspitze in der Bundesliga und damit den FC Bayern sehr wohl angreifen zu wollen. Dafür müsse der aktuelle Kader aber auf dem Transfermarkt weiter verstärkt werden.

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  • FISNIK ASLLANI HOFFENHEIM Getty Images

    Verstärkt sich der BVB mit Fisnik Asllani?

    Sportdirektor Ole Book suche seit Wochen nach dem von Kovac gewünschten Spieler, der den Unterschied machen soll. Zuletzt mehrten sich abermals die Gerüchte, dass Fisnik Asllani per Ausstiegsklausel nach Dortmund wechseln könnte. Demnach könne sich der Hoffenheimer Shootingstar einen Transfer zum BVB "sehr gut vorstellen".

    Dass bei den Dortmundern in puncto Offensiv-Transfers noch Stillstand herrscht, liege nach Angaben der Sport Bild auch daran, dass die kaufkräftigen Klubs aus der Premier League "noch kaum ins Transfergeschehen eingegriffen haben", weshalb sich Kovac und der BVB weiter in Geduld üben müssten.

    Generell herrsche aber Konsens darüber, dass Kovac über 2027 hinaus in Dortmund verlängern soll. Sowohl der Trainer als auch die sportliche Führung streben dies an. Besonders Book soll Kovac bei internen Gesprächen über die zukünftige Ausrichtung des Klubs nach Saisonende überschwänglich für dessen Arbeit gelobt haben.

  • Borussia Dortmund v FC Augsburg - BundesligaGetty Images Sport

    Ole Book ist zufrieden mit BVB-Trainer Niko Kovac

    Demnach habe Book großes Verständnis für die oft kritisierte, unattraktive Spielweise des BVB unter Kovac in der abgelaufenen Saison gehabt. Dieser Schritt sei aus Sicht des neuen Sportdirektors "pragmatisch" und "angebracht" gewesen. Die beste Punkteausbeute in der Liga seit sieben Jahren spreche "absolut" für Kovac. Nun sei man sich aber auch einig darüber, dass eine spielerische Entwicklung beim BVB stattfinden müsse, die auch über Transfers garantiert werden soll.

    Bis dato stehen beim BVB drei Neuzugänge in den Büchern: Mit Joane Gadou (für 19,5 Millionen Euro von RB Salzburg) hat man den ablösefreien Abgang von Niklas Süle (Karriereende) und die schwere Verletzung von Emre Can (Kreuzbandriss) aufgefangen. In Kaua Prates kommt ein erst 17-Jähriger als Verstärkung für die linke Seite (sieben Millionen Euro von Cruzeiro), das offensive Mittelfeld-Juwel Justin Lerma (18) kommt für vier Millionen Euro von Independiente.

    Allerdings könnten sich die Kaderbaustellen in Dortmund im Verlauf des Sommers noch einmal vergrößern, denn nach wie vor ist unklar, wie es mit Stürmerstar Serhou Guirassy und Karim Adeyemi weitergeht. Guirassy soll seit Wochen mit einem Abgang kokettieren, Adeyemis Vertragsverlängerung über 2027 hinaus zieht sich seit Monaten.

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  • Die Rekordtransfers des BVB

    SpielerPositionVerpflichtet vonJahrAblöse
    Ousmane DembeleAngriffStade Rennes201635,5 Millionen Euro
    Sebastien HallerAngriffAjax Amsterdam202231 Millionen Euro
    Mats HummelsAbwehrFC Bayern201930,5 Millionen Euro
    Jobe BellinghamMittelfeldAFC Sunderland202530,5 Millionen Euro
    Jude BellinghamMittelfeldBirmingham City202030,15 Millionen Euro

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.