Wie der kicker berichtet, würden sogar international renommierte Klubs ihre Fühler nach Dzenan Pejcinovic ausstrecken. Namentlich nennt das Fachmagazin Benfica Lissabon. Allerdings tendiere der 21 Jahre junge deutsche U21-Nationalspieler zu einem Verbleib in der Bundesliga.
Getty ImagesTransfer-Hammer um DFB-Juwel? Renommierte Klubs buhlen offenbar um 20-Millionen-Stürmer
GettyPep Guardiola wollte Pejcinovic schon zu Manchester CIty holen
Dort sollen sich besonders der SC Freiburg, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt mit einem Transfer von Pejcinovic beschäftigen. Die Wölfe seien sich bewusst darüber, dass einer der wenigen Lichtblicke im Wolfsburger Ensemble Begehrlichkeiten geweckt hat und würden bei einem "außergewöhnlichen Angebot" ins Grübeln kommen. Allerdings müsse ein Klub mit einer Offerte "weit über 20 Millionen Euro" in der Autostadt vorstellig werden, um Pejcinovic loszueisen.
Dass große Klubs um ihn buhlen, ist für den 21-Jährigen nicht neu. Bereits vor zwei Jahren soll sich Manchester City um die Dienste des Sturm-Juwels bemüht haben. Treiber hinter dem City-Werben soll kein Geringerer als Pep Guardiola gewesen sein. Pejcinovic hatte damals in der U19 des VfL in 21 Spielen 31 Tore geschossen und auch in den U-Nationalmannschaften Deutschlands über alle Maßen überzeugt (38 Spiele, 38 Tore von U16 bis U19).
Allerdings erlitt Pejcinovic damals einen heftigen Rückschlag: Als er im Saisonendspurt zu den Profis hochgezogen wurde, brach er sich den Mittelfuß und fiel danach monatelang aus. Es folgte eine durchaus gute Leihe zum damals ambitionierten Zweiligisten Fortuna Düsseldorf, die jedoch abermals von Verletzungen geprägt war.
Getty ImagesPejcinovic erleidet zweiten Mittelfußbruch und wird zum großen Wolfsburg-Gewinner
Gleich in seinem ersten Spiel nach Genesung vom Mittelfußbruch erzielte er in Ulm den Treffer zum Ausgleich. Nach seinem zweiten Spiel für die Fortuna erlitt er allerdings bei der U20-Nationalmannschaft eine Meniskusverletzung und musste abermals über einen Monat lang pausieren. Nach seiner Rückkehr spielte er sich mal als Edeljoker, mal als Sturmpartner von Dawid Kownacki fest und erzielte immerhin vier Tore in 17 Spielen. Doch dann brach er sich erneut den Mittelfuß und konnte den Düsseldorfern im Aufstiegsrennen an den letzten acht Spieltagen nicht mehr helfen.
Zurück in Wolfsburg blieb er dann aber von Verletzungen verschont und spielte eine gute erste komplette Bundesliga-Saison. Zwar platzte der Knoten erst am letzten Spieltag vor dem Jahreswechsel, dann aber so richtig. Pejcinovic erzielte gegen den SC Freiburg drei Tore, ließ auch gegen den FC Bayern und St. Pauli weitere Tore folgen. Zuvor hatte er schon den Sprung in die deutsche U21 geschafft und gleich bei seinem Debüt im September getroffen. in sechs von sieben EM-Qualifikationsspielen stand er auf dem Platz, muss sich bei Antonio Di Salvo aber hinter Nicolo Tresoldi anstellen.
Die Saison beim VfL beendete er mit zwölf Toren in 34 Pflichtspielen, auch in der Relegation war er im Rückspiel gegen den SC Paderborn zur Stelle und markierte das frühe 1:0 aus Sicht der Wölfe. Dann aber folgte der frühe und kontrovers diskutierte Platzverweis gegen Joakim Maehle und der Wolfsburger Abstieg.
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