Kjell Wätjen BVBgetty

Top-Talent vor dem Absprung: Bahnt sich beim BVB der nächste Sommer-Abgang an?

Wie WAZ berichtet, ist die Zukunft von Mittelfeld-Juwel Kjell Wätjen bei Borussia Dortmund ungewiss. Demnach sei es möglich, dass es für den 20-Jährigen ab der kommenden Spielzeit kein Platz mehr bei den Schwarzgelben gäbe.

  • Derzeit ist Wätjen vom BVB an Zweitligist Bochum verliehen. Beim VfL kommt der zentrale Mittelfeldmann aber nur als Rotationsspieler zum Einsatz, Trainer Uwe Rösler vertraut stattdessen eher auf die beiden Eigengewächse Mats Pannewig und Cajetan Lenz.

    Nach WAZ-Infos werde deshalb diskutiert, ob es im Sommer zu einem weitere Leihgeschäft oder gar einem festen Transfer zu einem anderen Klub kommen könnte. Mehrere, namentlich nicht genannte Bundesligisten sollen Interesse zeigen, jedoch sei auch ein weitere Saison beim VfL Bochum nicht ausgeschlossen.

    Beim BVB wird Wätjen zumindest kurz- bis mittelfristig eher weniger Aussicht auf ausreichend Spielzeit haben. Für die kommende Spielzeit stehen mit Felix Nmecha, Marcel Sabitzer, Jobe Bellingham und Carney Chukwuemeka bereits vier hochkarätige Optionen auf seiner Position zur Verfügung, darüber hinaus würde Dortmund eigentlich gerne noch einen weiteren Sechser unter Vertrag nehmen.

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  • JULIAN BRANDT BORUSSIA DORTMUNDGetty Images

    Wätjen könnte nach Süle, Brandt und Özcan der vierte BVB-Abgang werden

    Sollte es tatsächlich zu einer Trennung kommen wäre Wätjen nach Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan der vierte Spieler, der den BVB nach Saisonende verlässt. Mit Linksverteidiger Kaua Prates und Offensivspieler Justin Lerma hat Dortmund zudem schon zwei Spieler für die anstehende Spielzeit verpflichtet.

    Wätjen wechselte 2015 vom FSV Gevelsberg in die Jugend des BVB. 2024 wurde er in den Profikader aufgenommen, für den er in der Bundesliga zu vier Einsätzen (eine Vorlage) kam. Sein Vertrag bei den Schwarzgelben läuft noch bis 2028.

  • BVB, Spielplan: Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

    Termin

    Spiel

    4. April, 18.30 Uhr

    VfB Stuttgart - BVB (Bundesliga)

    11. April, 15.30 Uhr

    BVB - Bayer Leverkusen (Bundesliga)

    18. April, 15.30 Uhr

    TSG Hoffenheim - BVB (Bundesliga)

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.