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Revolution nach Eklats? Real Madrid denkt offenbar über Änderung eines jahrelangen Prinzips nach

Aufgrund der Chaos-Saison von Real Madrid denkt Präsident Florentino Perez angeblich über eine revolutionäre Änderung nach. Wie die ortsansässige Zeitung Marca berichtet, wird sich intern damit beschäftigt, das Kapitänsamt künftig im Zuge einer Abstimmung innerhalb der Mannschaft zu vergeben.

  • Profitiert ausgerechnet Kylian Mbappe?

    Jahrelang wurde die Kapitänsbinde bei den Königlichen traditionell nach Dienstalter vergeben. Ein Traditionsbruch könnte für Machtkämpfe im ohnehin schon zerrütteten Starensemble sorgen, wovon womöglich Kylian Mbappe profitiert. Der Franzose soll mehrere Fürsprecher in der Mannschaft haben, während andere eher dem Lager von Vinicius Junior angehören. Beiden wird immer wieder ein angespanntes Verhältnis nachgesagt.

    Amtsinhaber Dani Carvajal spielt indes sportlich keine Rolle mehr. Sein Abschied deutet sich seit Wochen an. Gleichwohl würde die Änderung des bis zuletzt unantastbaren Dienstalter-Prinzips womöglich eine Absetzung des derzeitigen Vizekapitäns Federico Valverde bedeuten, der den Rechtsverteidiger aufgrund dessen Reservistenrolle zumeist auf dem Platz vertrat. Dessen Vertretungen sind wiederum Thibaut Courtois und eben Vinicius.

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    Kylian Mbappe unter Beschuss bei Real Madrid

    Valverdes Status scheint nach der heftigen Auseinandersetzung mit Aurelien Tchouameni, von er ein Schädel-Hirn-Trauma davontrug, intern gelitten zu haben. Gerüchten zufolge könnte mindestens einer der beiden Streithähne, die jeweils mit einer satten Geldstrafe bedacht wurden, den Verein im Sommer verlassen.

    Doch auch Mbappe erhitzte zuletzt die Gemüter, der auch in seinem zweiten Jahr in Madrid keinen Titel mit Real gewann. Zahlreiche Fans forderten zuletzt dessen Abschied und unterschrieben sogar eine Petition millionenfach. Auch die Presse zeigte sich zuletzt verwundert über Mbappes Aktivitäten abseits des Platzes und spekulierte über einen Wechsel in die Premier League. Die L'Equipe berichtete sogar, dass Mbappe mit seiner Ankunft in der Real-Kabine die "Harmonie gestört" habe. "Seine Haltung, die von vielen seiner Teamkollegen als zu individualistisch empfunden wurde, hat die Kluft innerhalb einer Gruppe, die zu einem Minenfeld geworden ist, nur noch vergrößert", hieß es außerdem. 

    Die Marca räumte hingegen ein, dass Perez und der Vorstand weiterhin an dem Stürmer festhalten wolle. Schließlich habe man auch jahrelang an dessen Verpflichtung gearbeitet.

    Real steht nach zwei titellosen Spielzeiten nach einem Umbruch. Neben den möglichen Trennungen von einigen Führungsspielern steht auch ein erneuter Trainerwechsel bevor. Dem Vernehmen nach ist das Aus von Alvaro Arbeloa, der erst Anfang des Jahres von Xabi Alonso übernommen hatte, bereits besiegelt. Als Top-Kandidat auf die Nachfolge gilt Jose Mourinho, der mit seiner harten Hand allen voran bei Perez ein Stein im Brett haben sollen. 

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Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 93 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".