NIKO KOVAC BORUSSIA DORTMUNDGetty Images

Real will das Doppelte kassieren: BVB offenbar an Stürmer aus Madrid dran

Borussia Dortmund ist an Gonzalo Garcia von Real Madrid interessiert. Das berichtet die spanische Sportzeitung AS. Demnach seien die Schwarz-Gelben bereit, bis zu 30 Millionen Euro Ablöse für den 22-Jährigen zu zahlen. Das Problem? Dem Bericht zufolge will Real mit 60 Millionen Euro das Doppelte haben.

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    Gonzalo Garcia wurde Torschützenkönig bei der Klub-WM

    Obwohl Gonzalo Garcia zuletzt unter Trainer Alvaro Arbeloa nur wenige Minuten sammelte, weisen die Königlichen bei ihrer Rechtfertigung des Preises darauf hin, dass der Stürmer bereits in der Liga und der Champions League überzeugt sowie bei der Klub-WM im vergangenen Sommer den Titel des Torschützenkönigs gewonnen habe.

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    Guirassy-Transfer könnte BVB viel Geld einbringen

    Die geforderten 60 Millionen Euro dürften für den BVB viel zu viel sein, um sich eingehender mit der Personalie zu beschäftigen oder gar in Verhandlungen einzusteigen. Bei den Dortmundern wird immer wieder über einen Abschied von Top-Angreifer Serhou Guirassy nach Saudi-Arabien spekuliert, der einen hohen Betrag in die BVB-Kasse spülen könnte. In diesem Fall könnte ein größerer Teil der erhaltenen Summe in Gonzalo Garcia reinvestiert werden.

  • Der Real-Stürmer kommt in 34 meist kürzeren Pflichtspieleinsätzen in dieser Saison auf sechs Tore und zwei Vorlagen für die Madrilenen. In den vergangenen fünf Liga-Partien stand er nur für insgesamt 15 Spielminuten auf dem Platz.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.