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Real Madrid droht ein spektakulärer Machtkampf: Konkurrent von Florentino Perez hat angeblich einen irren Transfer-Plan

Der spanische Unternehmer Enrique Riquelme will bei der Präsidentschaftswahl der Königlichen kandidieren, wie er in einem Schreiben an das Wahlkomitee des Klubs ankündigte. Das berichten mehrere lokale Medien.

Bis Samstag hat der Präsident des Wasser- und Energiekonzerns Cox Zeit, seine Kandidatur formell einzureichen. Riquelme (37) wäre der erste offizielle Gegenkandidat zu Pérez, der seine erneute Bewerbung bereits angekündigt hat.

  • Real Madrid: Perez-Konkurrent schon in Kontakt mit Haaland und Klopp?

    Die Frist für die Einreichung der Kandidaturen endet am 23. Mai. Voraussetzung für eine Zulassung sind eine mindestens 20 Jahre andauernde Vereinsmitgliedschaft sowie eine Garantie über 187 Millionen Euro, was 15 Prozent des jährlichen Klubhaushalts entspricht und durch private Vermögenswerte abgesichert sein muss. Gibt es mehr als einen Bewerber, organisiert das Wahlgremium eine Abstimmung unter den Mitgliedern.

    Riqueleme soll nach Angaben von El Confidencial auf zwei Trümpfe im Machtkampf bei den Königlichen setzen. Zum einen will er die Wähler mit dem spektakulären Transfer von Erling Haaland (Manchester City) für sich gewinnen und soll bereits über sein Umfeld Kontakt zum Norweger aufgenommen haben. 

    Das zweite Ass im Ärmel soll Jürgen Klopp sein. Auch zum Umfeld der deutschen Trainerlegende in als Head of Global Soccer in Diensten von Red Bull soll Riquelmes Berater schon Kontakt aufgenommen haben. Dabei galt eine Rückkehr von Jose Mourinho im Sommer auf den Trainerstuhl bei Real als so gut wie fix. 

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    Perez sieht sich als Opfer einer "Schmutzkampagne" bei Real Madrid

    Nach einer chaotischen Saison hatte Pérez zuletzt auf einer eiligst anberaumten Pressekonferenz Neuwahlen angekündigt. Der 79-Jährige sprach in der 64-minütigen Veranstaltung, bei der er sich immer wieder Wortgefechte mit einzelnen Journalisten lieferte, von einer "Schmutzkampagne" gegen seine Person und einer "Verschwörung" der Medien.

    Die Königlichen waren in der zweiten Saison in Folge ohne Titel geblieben. Das gab es zuletzt 2009/10.

    Der Bauunternehmer Pérez stand erstmals zwischen 2000 und 2006 an der Real-Spitze. 2009 kehrte er zurück, damals ohne Gegenkandidaten, und wurde seither 2013, 2017, 2021 und 2025 jeweils für vier Jahre ohne Wahl bestätigt.

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Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 103 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".