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Pep Guardiola als Grund: Klubbosse von Real Madrid greifen offenbar bei eigenen Fans durch

In der Vergangenheit stimmten Fans von Real Madrid bei Spielen gegen Teams von Pep Guardiola häufig Schmähgesänge gegen den Katalanen an. Beim Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Real Madrid und Manchester City am Mittwoch soll es diesmal jedoch nicht dazu kommen - dafür sorgen die Blancos selbst.

  • Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, soll es ein Treffen zwischen einem Klubverantwortlichen von Real Madrid und Vertretern verschiedener Fan-Gruppierungen gegeben haben. Dabei sei den Anhängern deutlich gemacht worden, dass Schmähgesänge gegen Guardiola zu unterlassen seien. 

    Der 55-Jährige ist wegen seiner früheren Tätigkeit als Trainer des Erzrivalen FC Barcelona bei vielen Madrid-Fans äußerst unbeliebt. Bereits 2025 hatten Gesänge gegen Guardiola eine Geldstrafe sowie die Androhung eines teilweisen Fan-Ausschlusses nach sich gezogen.

  • Nach Hitlergruß-Skandal: Real-Fans auf Bewährung

    Die Real-Anhängerschaft steht derzeit ohnehin besonders im Fokus. Beim Spiel gegen Benfica zeigte ein Fan mehrfach den Hitlergruß und sorgte damit für einen Skandal. Der Mann wurde zwar umgehend aus dem Stadion verbannt und verlor seine Mitgliedskarte. Dennoch belegte die UEFA Real mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro und setzte eine einjährige Bewährungsfrist fest. Bei einem weiteren Vorfall droht ein teilweiser Ausschluss der Fans.

    In den vergangenen Jahren kam es in der Champions League immer wieder zum Duell zwischen Manchester City und Real Madrid. In der Saison 2024/25 behielten die Madrilenen in den Playoffs die Oberhand und setzten sich nach Hin- und Rückspiel mit 6:3 durch. Bereits ein Jahr zuvor war City im Viertelfinale an Real gescheitert. In der laufenden Spielzeit konnte Manchester City jedoch zumindest in der Ligaphase zurückschlagen und sich dank der Treffer von Nico O’Reilly und Erling Haaland mit 2:1 durchsetzen.

  • Real Madrid vs. Manchester City: Die Achtelfinalspiele im Überblick

    • 11. März (21 Uhr) - Real Madrid vs. Manchester City
    • 17. März (21 Uhr) - Manchester City vs. Real Madrid
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Häufig gestellte Fragen

Pep Guardiola kam am 18. Januar 1971 zur Welt – in Santpedor, einem kleinen Ort in Katalonien. Nicht gerade ein Weltfußballzentrum, aber genau dort nahm alles seinen Anfang. Seit 2007 trägt sogar der örtliche Sportplatz seinen Namen. Das sagt einiges.

Ja, und zwar als Stratege auf dem Platz. Pep war kein Dribbler, kein Sprinter – er war das Gehirn im Mittelfeld. Als defensiver Spielmacher lenkte er das Spiel, las Situationen wie ein Schachmeister. Genau das hat ihn später auch als Trainer geprägt.

Sein Herzensklub war der FC Barcelona. Dort wurde er Teil des legendären "Dream Teams" unter Johan Cruyff. Später ging's noch nach Italien (Brescia, Roma), dann Katar und Mexiko – nicht die größten Stationen, aber alle hatten Einfluss auf seine Sicht aufs Spiel.

Die Liste ist lang – richtig lang. Zweimal das Triple (Barcelona & City), drei Champions-League-Titel, sechs Premier-League-Meisterschaften, unzählige nationale Pokale. Was ihn besonders macht: Er gewinnt nicht nur – er prägt das Spiel seiner Teams komplett um.

Dreimal. 2009 und 2011 mit Barca, dann 2023 mit Manchester City. Letzterer war vielleicht der wichtigste – nach zwölf Jahren Warten, viel Kritik und dem Etikett "kann's nur mit Messi". Da hat er einfach geantwortet: mit Pokal.

Wo soll man anfangen? Messi, Xavi, Iniesta. Dann Robben, Lewandowski, Lahm. Und in den letzten Jahren: De Bruyne, Haaland, Gündogan. Es ist eine Mischung aus Weltstars und Spielern, die unter ihm den nächsten Schritt gemacht haben. Genau das ist sein Ding.

Sein Vermögen liegt laut Schätzungen bei rund 80 Millionen Euro. Sein Gehalt bei City betrug zuletzt zwischen 20 und 23 Millionen pro Jahr – plus Boni.

Drei. Maria, Marius und Valentina. Sie wurden 2001, 2003 und 2008 geboren. Man sieht sie immer wieder bei Events an seiner Seite – ob bei Preisverleihungen oder Sportveranstaltungen. Die Familie hält sich sonst eher aus der Öffentlichkeit raus.

Cristina Serra ist seine Frau – sie kennen sich schon seit seiner Jugendzeit, haben 2014 geheiratet. Es gab zuletzt Spekulationen rund um eine Trennung, aber aktuelle gemeinsame Auftritte lassen das eher unwahrscheinlich erscheinen. Bestätigt ist davon jedenfalls nichts.

Dreimal, laut IFFHS: 2009, 2011 und 2023. In allen drei Jahren hat er mit seinem Klub die Champions League gewonnen – zwei Mal mit Barcelona, einmal mit City. Es sind genau diese Jahre, die auch seinen Ruf als Jahrhunderttrainer untermauern.

"Pep" – das ist keine Erfindung, sondern einfach die katalanische Kurzform von "Josep". So nennt ihn jeder: Medien, Spieler, Fans. Und obwohl es ganz simpel klingt, ist der Name längst zu einer Art Marke geworden – man weiß sofort, wer gemeint ist.