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Felix NmechaGetty Images

Nach Verlängerung von Felix Nmecha: Folgt beim BVB jetzt der große Kader-Umbruch?

Die Vertragsverlängerung von Felix Nmecha könnte eine Kettenreaktion bei Borussia Dortmund auslösen und zu einer umfassenden Kaderumstrukturierung führen. Wie die Bild berichtet, macht Nmechas neuer Deal bis 2030 einen möglichen Abgang von Karim Adeyemi oder Serhou Guirassy wahrscheinlicher. 

  • Durch die vorzeitige Vertragsverlängerung ist Nmecha zu einem Topverdiener aufgestiegen, wegen des dramatischen Scheiterns in den Playoffs der Champions League gegen Atalanta droht dem BVB laut der Bild zusätzlich ein finanzieller Schaden von rund 27 Millionen Euro - ein Umstand, der den Bundesligisten dazu zwingt, an anderen Stellen im Kader nachzubessern.

    Hier kommen Adeyemi und Guirassy ins Spiel. Bei Adeyemi (Vertrag beim BVB bis 2027) gilt ein Sommer-Abgang als durchaus möglich. Dem Nationalspieler liegt zwar seit Wochen ein unterschriftsreifer Verlängerungsvertrag vor, doch bislang zeigt er kein Interesse, diesen zu unterzeichnen. Stattdessen hoffe Adeyemi auf ein Angebot aus der Premier League. Im besten Fall würde ein Verkauf dem BVB rund 60 Millionen Euro einbringen - Geld, das wiederum für neue Transfers genutzt werden könnte.

  • Auch Serhou Guirassy kann sich BVB-Abschied wohl gut vorstellen

    Auch Guirassy liebäugelt mit einem Abschied. Der Mittelstürmer wird seit neuestem unter anderem bei der AC Milan gehandelt, zudem sei ein Wechsel in die Saudi Pro League, wo er sich seinen Wunsch nach einem letzten großen Vertrag leichter erfüllen könnte, weiterhin eine Option - dort wäre eine Verdoppelung seines Gehalts auf kolportierte neun Millionen Euro denkbar. 

    Aber: Ein Interessent müsste erstmal Guirassys Ausstiegsklausel, die zwischen 45 und 50 Millionen Euro liegen soll, ziehen. Sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2028.

  • BVB - Spielplan: Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

    • 14. März vs. FC Augsburg (H/Bundesliga)
    • 21. März vs. Hamburger SV (H/Bundesliga)
    • 4. April vs. VfB Stuttgart (A/Bundesliga)
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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.