EichhornGetty Images

"Mein Handgeld war eine Kiste Bier": BVB-Legende lässt sich über Kennet Eichhorn aus

Die angeblich enorm hohen Handgeldforderungen von BVB-Kandidat Kennet Eichhorn lassen Dortmund-Legende Kevin Großkreutz ziemlich fassungslos zurück.

  • Kennet Eichhorn will wohl zehn Millionen Euro Handgeld: "Das ist ja krank"

    Zum Hintergrund: Eichhorn, Mittelfeldjuwel von Zweitligist Hertha BSC, soll im Falle eines Transfers ein Handgeld in Höhe von satten zehn Millionen Euro haben wollen. Neben dem BVB sollen weitere Topklubs wie der FC Bayern München und Manchester City an dem 16-jährigen Berliner interessiert sein.

    "Das ist ja einfach nur noch krank", wunderte sich Fußballkommentator Cornelius Küpper, der mit Großkreutz gemeinsam den Podcast Viertelstunde Fußball betreibt. "Dass der Fußball sich in diese Richtung entwickelt, dass ein 16-Jähriger, der noch nichts auf höchster Bühne bewiesen hat, 10 Millionen Euro auf die Hand bekommt, das ist, finde ich, Wahnsinn", so Küpper weiter.

    "Wahnsinn, ne?", stimmte Großkreutz ihm zu und beklagte: "Heutzutage musst du nur ein paar gute Spiele machen – dann drehen alle durch." Der 37-Jährige, 2011 und 2012 deutscher Meister mit dem BVB, erinnerte sich zurück an seinen eigenen Wechsel zur Borussia: "Ich habe kein Handgeld bekommen und trotzdem richtig viele Scorerpunkte gehabt und war wirklich richtig gut in der zweiten Liga. Lieber BVB, könnt ihr das bitte noch einmal nachreichen?", forderte er augenzwinkernd eine Nachverhandlung.

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  • Kevin GroßkreutzGetty

    Unterschiedliche Berichte: BVB weiterhin an Eichhorn dran?

    Großkreutz hatte einst schon in der Jugend für den BVB gespielt, war mit 13 allerdings aussortiert worden und schloss sich LR Ahlen an. Dort schaffte er einige Jahre später doch den Sprung in den Profibereich und machte seine Sache so gut, dass Dortmund Großkreutz 2009 von dem damaligen Zweitligisten zurück holte.

    "Mein Handgeld war eine Kiste Brinkhoffs (Dortmunder Bier, d. Red.) und Jürgen Klopp", blickte die Vereinsikone lachend zurück. Für ihn sei Handgeld aber auch überhaupt nicht nötig gewesen: "Die wussten eh, dass ich komme", so Großkreutz.

    Und was wird aus Eichhorn? Hatte die Sport Bild kürzlichberichtet, dass sich Dortmund wegen der hohen Handgeldforderung aus dem Poker um das Supertalent zurückgezogen habe, beobachtet der BVB die Entwicklungen rund um Eichhorn laut Sky sehr wohl weiterhin ganz genau. Allerdings soll sich der FC Liverpool im Werben um den deutschen Junioren-Nationalspieler zwischenzeitlich in die Pole Position katapultiert haben.

  • Transferhistorie von Borussia Dortmund: Die Rekordverkäufe des BVB

    Spieler

    Position

    Verkauft an

    Jahr

    Ablöse

    Ousmane Dembele

    Angriff

    FC Barcelona

    2017

    148 Millionen Euro

    Jude Bellingham

    Mittelfeld

    Real Madrid

    2023

    127 Millionen Euro

    Jadon Sancho

    Angriff

    Manchester United

    2022

    85 Millionen Euro

    Christian Pulisic

    Angriff

    FC Chelsea

    2018

    64 Millionen Euro

    Pierre-Emerick Aubameyang

    Angriff

    FC Arsenal

    2023

    63,75 Millionen Euro

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.