Sporting Clube de Portugal v Borussia Dortmund - UEFA Champions LeagueGetty Images Sport

"Es tut mir Leid, aber er will kein Gespräch mit dir" - Ehemaliger BVB-Trainer ließ Matthias Ginter eiskalt abblitzen

Im Podcast 'Schwarzgelbe Runde' erklärte Ginter, dass der niederländische Coach, der Borussia Dortmund im Sommer 2017 als Nachfolger des entlassenen Thomas Tuchel übernommen hatte, einen persönlichen Austausch damals entschieden ablehnte.

  • "Ein Jahr vor der Weltmeisterschaft wollte ich wissen, ob ich eine Chance habe auf einen Stammplatz. Deswegen habe ich Michael Zorc nach der Nummer von Peter Bosz gefragt", erinnert sich Ginter. "Ich war damals in Russland. Er hat mir dann eine Nachricht geschickt und gesagt: 'Matze, es tut mir Leid. Aber er will kein Gespräch mit dir.' Das war dann schon sehr krass."

    Der Verteidiger war 2014 zum BVB gewechselt, pendelte zunächst zwischen Startelf und Bank hin und her und hatte sich schließlich unter Thomas Tuchel einen Stammplatz als rechter Part der Viererkette erarbeitet: "Ich wollte wissen, wie meine Rolle ist. Ich war bereit, um meinen Platz zu kämpfen und diesen dann auch zu verteidigen. Es kamen zwei neue Spieler, es war ein Jahr vor der WM - ich wollte wissen, wie meine Chancen sind", so Ginter.

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  • Peter BoszIMAGO

    Bosz bleibt nur wenige Monate als Trainer beim BVB

    Als ersichtlich wurde, dass er bei Bosz nicht mehr länger gefragt sei, entschied er sich für einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Dem Verein bliebt er insgesamt fünf Jahre treu, ehe er im Sommer 2022 in seine Heimat zum SC Freiburg zurückkehrte. Dort steht er noch heute unter Vertrag,

    Bosz' Engagement in Dortmund war allerdings nicht von langer Dauer. Aufgrund ausbleibenden Erfolgs wurde der Niederländer bereits fünf Monate später, im Dezember 2017, wieder entlassen und durch Peter Stöger ersetzt.

    Über Stationen bei Bayer 04 Leverkusen und Olympique Lyon landete Bosz 2023 bei der PSV Eindhoven, wo er noch bis 2028 unter Vertrag steht. Seine größten Erfolge sind der Gewinn zweier niederländischer Meisterschaften und zweier niederländischer Supercups.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.