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Jürgen Klopp treibt wohl Trainerhammer bei RB Leipzig voran

Die Gerüchte um einen Trainerhammer bei Bundesligist RB Leipzig erhalten neue Nahrung. Laut Sky herrschten unterschiedliche Auffassungen zur Zusammenarbeit mit Cheftrainer Ole Werner, eine Ablösung des 38-Jährigen in diesem Sommer sei möglich.

  • Demnach gebe es bei RB unterschiedliche Strömungen: Da sei zum einen das Team von Red Bulls Global Head of Soccer Jürgen Klopp, das Werners Arbeit kritisch sehe und einen Abgang des ehemaligen Bremers befürworte. Auf der anderen Seite sollen die Leipziger Verantwortlichen ihren Coach verteidigen und diesen bereits zweimal vor einer Entlassung bewahrt haben. So heißt es unter anderem über Klopp und Co.: "Wäre es nach dem Kompetenzteam gegangen, wäre Werner schon nicht mehr im Amt."

    Denn wie Sky berichtet, habe Werner im Dezember und im Frühjahr nach dem Re-Start im Anschluss an die Winterpause jeweils gewackelt. Damals waren die RB-Ergebnisse nicht berauschend und die angestrebte Qualifikation für die Champions League wackelte. Beide Male hätten die Leipziger Bosse um Werners Verbleib erfolgreich "gekämpft".

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    Ole Werner schaffte es mit RB in die Champions League

    Am Ende schaffte RBL den Einzug in die Königsklasse und so ist man bei den Sachsen eigentlich bestrebt, Werners noch bis 2027 laufenden Vertrag zügig zu verlängern. Gespräche habe es aber noch nicht gegeben. Denn: Nach wie vor seien die Zweifel an Werner auf globaler Ebene groß. So groß, dass trotz des Erreichens des Saisonziels ein Trainerwechsel vollzogen werden soll. Man rate den Leipzigern, ihren Coach freizustellen, das Verhältnis Werners zu Red Bull Soccer wird als "kühl" beschrieben.

    Eine schwierige Gemengelage also für Leipzigs Sportdirektor Marcel Schäfer. Dieser müsse nun unter anderem beurteilen, ob die Situation zu belastend sei und wie sich womöglich ein verpatzter Start in die neue Saison samt erneuter Kritik von Global Soccer auswirken würde. Ebenso fraglich sei, wie das Gezerre um seine Zukunft bei Werner selbst ankomme.

    RB holte Werner vor einem Jahr nach dessen freiwilligem Abgang von Werder Bremen und zahlte rund 1,5 Millionen Euro Ablöse. Seine Arbeit ist auf dem Papier jedenfalls erfolgreich: Auf die schlechteste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte 2024/25, in deren Folge RB das internationale Geschäft gänzlich verpasst hatte, folgte unter Werner eine der besten Spielzeiten der Leipziger. Es fehlten lediglich zwei Punkte zum Bestwert aus der ersten Saison 2016/17.

  • Ole Werner soll den Rückhalt seiner Spieler genießen

    Auch Werner selbst ist mit einem Punkteschnitt von 1,95 pro Partie bei 38 Pflichtspielen aktuell ganz weit vorne in der Trainerhistorie der Leipziger. Und das, obwohl der 38-Jährige einen radikalen Umbruch bei RB unter großem sportlichen Druck zu verwalten hatte. Denn in Benjamin Sesko, Xavi Simons und Lois Openda verlor RB die drei besten Scorer der Mannschaft aus der Vorsaison. Zudem verließen in Yussuf Poulsen und Kevin Kampl zwei der wenigen Identifikationsfiguren den Klub.

    Werner brachte die Mannschaft jedoch hinter sich, soll den Rückhalt der Spieler genießen und verhalf so manchen von ihnen auch sportlich auf die nächste Stufe. Christoph Baumgartner, Nicolas Seiwald und natürlich Top-Neuzugang Yan Diomande sind da nur drei Beispiele.