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Jürgen Klopp als Triebfeder? Trainer-Hammer bei RB Leipzig um Ole Werner ist offiziell

Das gab der Bundesligist am Mittwoch bekannt. Neben Werner müssen auch dessen Assistenztrainer Tom Cichon und Patrick Kohlmann gehen. Demnach habe Sportchef Marcel Schäfer alle Beteiligten über den Schritt informiert.

Die Sport Bild hatte zuvor berichtet, dass es zwischen Werner und Head of Global Soccer Jürgen Klopp trotz der auf dem Papier sehr erfolgreichen Saison der Leipziger zu einem handfesten Philosophie-Streit gekommen sei. Als Nachfolger für Ole Werner wird Ex-Bayern-Spieler Martin Demichelis gehandelt.Wie Sky berichtet, werde RB die Ausstiegsklausel in Höhe von 2,5 Millionen Euro beim RCD Mallorca ziehen und Demichelis verpflichten.

  • Klopp gibt sich nach Werner-Aus kryptisch: "Wir müssen auch nach vorne schauen"

    "Wir haben die abgelaufene Saison in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv und abschließend analysiert. Am Dienstagabend haben wir dann den Beschluss gefasst, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen", sagte Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport bei RB. Es seien "inhaltliche Weiterentwicklung und eine veränderte Herangehensweise für die vor uns liegenden Aufgaben erforderlich."

    Zuletzt hatte der kicker von inhaltlichen Bedenken und vermeintlich fragwürdiger Kommunikation berichtet. Werners Verhältnis zu Klopp soll merklich abgekühlt gewesen sein. Klopp, derzeit als TV-Experte bei der WM in den USA unterwegs, äußerte sich knapp wie kryptisch. "Ole hat einen Klassejob gemacht, wir haben uns für die Champions League qualifiziert. Aber wir müssen auch nach vorne schauen", sagte er.

    Werner hatte das Team am 1. Juli 2025 übernommen, einen XXL-Umbruch nach den Abgängen der Topscorer Xavi Simons, Benjamin Sesko und Lois Openda geleitet und war nach einer der punktbesten Bundesliga-Spielzeiten mit den Sachsen in die Champions League zurückgekehrt.

    Allerdings führten konträre Ansichten laut Sport Bild über die fußballerische Ausrichtung der Sachsen zum finalen Bruch zwischen Trainer und Head of Global Soccer. Klopp, der im vergangenen Sommer intern noch höchstselbst für eine Verpflichtung Werners plädiert hatte, stieß beim ehemaligen Bremer Coach offenbar auf unerwarteten Widerstand.

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  • Klopp und Werner bei RB Leipzig: So kam es zum Bruch

    Dabei ging es ans Eingemachte der Red-Bull-DNA. Während Klopp vehement auf einen Spielstil mit aggressivem Pressing, maximaler Intensität und einer Viererkette pochte, hielt Werner dagegen und verteidigte unter anderem eine Dreierkette als legitimes Mittel. Ein Affront für den Boss: Klopp habe sich von dieser Ablehnung "persönlich angegriffen gefühlt", heißt es in dem Bericht.

    Die Konsequenzen dieses internen Machtkampfs ließen nicht lange auf sich warten. Seit dem vergangenen November sei die Zusammenarbeit zwischen dem 59-jährigen Klopp und Werner fast völlig zum Erliegen gekommen. An ein produktives Miteinander sei im Leipziger Alltag nicht mehr zu denken gewesen.

    Klopp zog daraus bereits frühzeitig seine Konsequenzen und drängte intern auf ein schnelles Ende des Missverständnisses. In der Winterpause sowie im März forderte er demnach sogar zweimal die sofortige Trennung von Werner.

    Dass der Trainer die Saison überhaupt auf der Bank der Leipziger beenden durfte, verdankte er einem internen Veto. Sportchef Marcel Schäfer und Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff verhinderten damals einen solchen Schritt mitten in der laufenden Spielzeit. Die Entscheider vertagten die Trainerfrage stattdessen auf das Saisonende und beantworteten sie nun auch ganz offiziell am Mittwoch. Nun soll Demichelis übernehmen.

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    Demichelis soll bei RB Leipzig übernehmen

    Der Draht zwischen dem Ex-Bayern-Profi und dem Red-Bull-Lager glüht bereits. Klopp kennt den argentinischen Coach aus dem Mallorca Country Club in Santa Ponca.

    Dort frönen beide regelmäßig dem Padel-Sport. Auch Klopps Sohn Marc ist in dem Club regelmäßig unterwegs. Er habe sich laut Bild bereits vor Wochen nach Demichelis' Zukunftsplänen erkundigt.

    Ganz billig wird die Wunschlösung für RB allerdings nicht. Demichelis hatte seinen Vertrag bei seinem aktuellen Arbeitgeber RCD Mallorca zwar unlängst bis 2028 verlängert. Der Kontrakt soll aber eine Ausstiegsklausel enthalten.

    Geht die Einigung mit RB Leipzig wie erwartet über die Bühne, müsste dem Vernehmen nach eine Ablöse in Höhe von 2,5 Millionen auf die Baleareninsel fließen.

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