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"Ist nicht mehr der, der er war": Lothar Matthäus fällt hartes Urteil über BVB-Star

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich zum in dieser Saison bei Borussia Dortmund schwächelnden Serhou Guirassy geäußert - und dabei drastische Worte gefunden. "Das ist nicht mehr Guirassy. Das ist mittlerweile ein anderer Spieler geworden", befand Matthäus bei Sky. "Er lacht nicht mehr, keine Körperspannung, kein Spaß mehr", lautete das knappe Urteil des Ex-Weltklassespielers.

  • Guirassy Neuimago images / Jan Huebner

    Guirassy wird in der Champions League Torschützenkönig

    In der vergangenen Saison hatte Guirassy noch für den BVB geglänzt und unter anderem in der Champions League 13 Treffer in 14 Spielen für die Schwarz-Gelben erzielt. Damit krönte er sich zum Torschützenkönig der Königsklasse. "Guirassy ist auch nicht mehr der, der er bei Stuttgart war, wo ich gesagt habe, dass er damals auch zu Bayern München hätte gehen können, weil er in Stuttgart ja überragend war. Auch letztes Jahr noch in Dortmund", meinte Matthäus.

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  • GuirassyGetty Images

    Serhou Guirassy: Wechsel nach Saudi-Arabien?

    Wenn es um die Sturmbesetzung bei der Borussia geht, führt seiner Meinung nach auf lange Sicht kein Weg an einer Wachablösung vorbei. "Fabio Silva ist – und Dortmund plant ja eine neue Mannschaft für die Zukunft, auch eine Verjüngung – ein idealer Nachfolger", befand er. Wie es dann mit Guirassy weitergehen würde, ist aktuell noch offen. Angeblich sind Klubs aus Saudi-Arabien am Guineer interessiert. "Für Guirassy bekommt man vielleicht doch noch den einen oder anderen Euro", wagte Matthäus eine Prognose zur sportlichen Zukunft des 30-Jährigen.

  • Die Zahlen von Serhou Guirassy in der Saison 2025/26:

    Spiele: 40

    Einsatzminuten: 2777

    Tore: 18

    Assists: 6

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.