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Joan LaportaGetty Images

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"Es war eine Schande und ein hinterhältiger Dolchstoß": Joan Laporta immer noch wütend über einen Transfer des FC Barcelona

Dass Supertalent Dro Fernandez den FC Barcelona im Winter Richtung Paris Saint-Germain verlassen hat, wirft Barca-Präsident Joan Laporta dessen Berater und Ex-Barca-Profi Ivan de la Pena vor, den er für den Drahtzieher des Abgangs hält.

  • "Was mit Dro passiert ist, war ein Verrat. Wenn es mit Jorge Mendes (bekannter Berater von zahlreichen Stars, Anm. d. Red.) passiert wäre, hätte es nicht so ablaufen können wie mit dem Glatzkopf. Es war eine Schande und ein hinterhältiger Dolchstoß", attackierte Laporta bei Jijantes de la Pena, der von 1990 bis 1998 und noch einmal von 2000 bis 2001 für den FC Barcelona gespielt hatte: "Er ist Agent wegen seiner Vergangenheit bei Barcelona, er hatte eine besondere Beziehung zum Verein, und ich hielt das für einen hinterhältigen Dolchstoß." De la Pena betreut mit Gavi und Eric Garcia zwei weitere aktuelle Profis der Blaugrana.

    Laporta weiter: "Mit dem PSG-Präsidenten haben wir eine pragmatische Beziehung aufgebaut. Es floss mehr Geld, um die freundschaftlichen Beziehungen zu Barcelona aufrechtzuerhalten - und dafür bin ich dankbar. Ich empfand Mitleid mit Hansi. Ihm (Dro) wurde eine Rolle in der ersten Mannschaft gegeben, auf Kosten von Spielern, die sie mehr verdient hätten, weil Barcelona mehr in sie investiert hatte."

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  • Hansi Flick von Fernandez-Wechsel "enttäuscht"

    Fernandez hatte in der vergangenen Transferperiode seinen Wechselwunsch geäußert - wenig später wurde dieser mit einem Transfer zu PSG erfüllt. Der französische Hauptstadtklub zog dafür die Ausstiegsklausel von etwas mehr als sechs Millionen Euro. Barcelona hatte davor versucht, den eigentlich noch bis 2027 gültigen Vertrag um jeden Preis zu verlängern, blieb jedoch erfolglos. Auch Borussia Dortmund soll zwischenzeitlich Interesse am 18-Jährigen gezeigt haben.

    Unmittelbar nach dem Wechsel machte Laporta seinen Unmut deutlich: "Überraschenderweise hat sein Berater uns mitgeteilt, dass wir nicht vollziehen können, worauf wir uns geeinigt hatten." Auch Trainer Hansi Flick reagierte alles andere als glücklich: "Ich habe Dro geliebt, deshalb bin ich natürlich enttäuscht. Aber so ist Fußball. Wir müssen diese Entscheidung respektieren. Ich bin enttäuscht. Er weiß es, aber ich habe diesen Jungen sehr geliebt. Auch er hatte hier eine große Zukunft. Er hat eine andere Entscheidung getroffen. Ich respektiere sie, so ist Fußball."

    Seit seinem Wechsel hat Fernandez für den amtierenden Champions-League-Sieger sechs Pflichtspiele absolviert und stand dabei insgesamt 221 Minuten auf dem Platz. Der Vertrag des offensiven Mittelfeldspielers bei PSG läuft bis 2030.

  • Dro Fernandez: Statistiken für PSG in der Saison 2025/26

    • Spiele: 6
    • Tore: 0
    • Vorlagen: 0
    • Einsatzminuten: 221
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